Studium und Praxis des Prinzips
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Glossar

Geben und Empfangen 수수작용 [Su Su chak Yong]
Der koreanische Begriff beschreibt den Vorgang, bei dem ein Gebender in einer aktiven Position und ein Empfangender in einer eher passiven Position miteinander in Austausch stehen. Daher wurde das Wort „Empfangen” statt des in früheren Übersetzungen gebräuchlichen „Nehmen” verwendet. Die Positionen in dieser Wechselbeziehung sind nicht starr, sondern austauschbar.

Vorgang von Ursprung-Teilung-Einheit 정분합작용 [Chông Bun Hap Chak Yong]
Der Schöpfungsprozess nimmt seinen Anfang, sobald die polaren Wesenszüge Gottes durch das Wirken Seiner Universalen Ursprungsenergie eine gemeinsame Grundlage bilden. Ebenso wie sie den Vorgang des Gebens und Empfangens einleiten, erzeugen sie eine Kraft, die Vermehrung ermöglicht. Diese Kraft projiziert die polaren Wesenszüge in verschiedene substanzielle Objektpartner, wobei jeder sich auf Gott als Zentrum bezieht. Diese Objektpartner Gottes übernehmen dann untereinander jeweils die Positionen von Subjektpartner und Objektpartner. Sie werden von der Universalen Ursprungsenergie angeregt, eine gemeinsame Grundlage zu bilden und den Vorgang des Gebens und Empfangens in Gang zu setzen. Sie verbinden sich dann zu einer harmonischen Einheit als neuer Objektpartner Gottes. Dieser gesamte Prozess, in dessen Verlauf sich aus Gott, dem Ursprung, zwei getrennte Wesenheiten bilden und erneut zur Einheit zusammengeführt werden, wird als Ursprung-Teilung-Einheit bezeichnet.

Ursprüngliches Gemüt 본심 [Bon Sim]
Das reine und unverfälschte innere Wesen des Menschen bezeichnen wir als Ursprüngliches Gemüt. Jeder Mensch hat ein Ursprüngliches Gemüt, das ihn anregt, das Böse zurückzuweisen und sich dem Guten zuzuwenden. Die Menschen aller geschichtlichen Zeitalter und Regionen, auch die schlimmsten unter ihnen, besitzen ein Ursprüngliches Gemüt, das sie leitet, das Böse zurückzuweisen und das Gute zu suchen.

Die Drei Großen Segen 삼대 축복 [Sam Dae Ch’uk Bok]
Es sind jene Gaben und Aufgaben, mit denen Gott in Gen 1,28 die ersten Menschen betraut und gesegnet hat. Sie betreffen das Individuum, die Gemeinschaft mit anderen (hier als Erstes die Familie) und schließlich die herzensmäßige Herrschaft des Menschen über die Schöpfung.

Zweck der Drei Objektpartner 삼대상목적 [Sam Dae Sang Mok Chôk]
Innerhalb einer Vier-Positionen-Grundstruktur gibt es immer einen Subjektpartner mit drei Objektpartnern, wobei jeder die Position des Subjekts einnehmen kann. Jedes Sein übt in dieser Struktur mit den drei anderen den Vorgang des Gebens und Empfangens aus, steht ihnen gegenüber jeweils in einer Subjektposition mit drei Objektpartnern und dient umgekehrt jedem der drei anderen Positionen als Objektpartner. So erfüllt es den Zweck der Drei Objektpartner.

Polare Wesenszüge 이성성상 [I Sông Sông Sang]
Jedes geschaffene Wesen, die gesamte Schöpfung an sich und der Schöpfer weisen polare Wesenszüge von innerem Wesen und äußerer Gestalt auf. Die sichtbare Gestalt ist dem unsichtbaren Wesen ähnlich. Das Wesen, obgleich unsichtbar, besitzt eine bestimmte Struktur, die in der spezifischen Gestalt sichtbar wird. Wir bezeichnen dieses innere Wesen als Sông Sang und die äußere Gestalt als Hyông Sang. Diese Polarität findet ihren Ausdruck in einer weiteren Polarität von Yang (Maskulinität) und Yin (Femininität) (vgl. Yang und Yin).

Physischer Fall 육적 타락 [Yug Chôk Ta Rak]
Geistiger Fall 영적 타락 [Yông Chôk Ta Rak]
Mit dem Geistigen Fall ist die prinzipwidrige sexuelle Vereinigung zwischen dem Erzengel und dem Geistigen Selbst Evas gemeint. Der Physische Fall ist die vorzeitige sexuelle Vereinigung zwischen Eva und Adam.

Herz 심정 [Sim Chông]
Es ist der zentrale Kern Gottes und des Menschen. Als innerster Bereich bestimmt das Herz ganz wesentlich die Persönlichkeit eines Menschen. Aus dem Herz entströmen alle Impulse der Liebe. Der Impuls des Herzens ist ununterdrückbar. Aus dem Herzen entspringt die Sehnsucht nach einem Gegenüber, mit dem man sein Leben in seiner ganzen Fülle teilen kann. Gottes Herz ist von so großer Bedeutung, dass alle Seine anderen Eigenschaften davon bestimmt sind. Die gesamte Schöpfung ist ein Ausdruck von Gottes Herz.

Wiedergutmachungsbedingung 탕감조건 [Tang Gam Cho Gôn]
Für den gefallenen und von Gott getrennten Menschen, ist es notwendig, entsprechende Bedingungen zu schaffen, bevor er in seine ursprüngliche Position wiederhergestellt werden kann. Diesen Prozess nennen wir Wiederherstellung durch Wiedergutmachung. Durch die Wiedergutmachungsbedingung hat der Mensch die Chance, seine ursprüngliche Position vor dem Fall vollständig wiederzugewinnen.

Vorsehung für den Beginn 출발을 위한 섭리 [Ch’ul Ba Rul Wi Han Sôm Ni]
Durch die Vorsehung für den Beginn stellt Gott die Person, die er für die Erfüllung einer Mission auserwählt und vorbereitet hat, den Menschen vor. Darunter fallen zum Beispiel die Wunder Moses und Jesu. Es ist dann die Verantwortung der Menschen, diese Zeichen zu erkennen und sich mit der von Gott auserwählten Person zu vereinen. Ist diese Vertrauensbasis hergestellt, dann ist die Vorsehung für den Beginn geglückt und Gott kann anfangen, mit diesen Menschen Sein Vorhaben auszuführen.

Weg 노정 [No Chông]
Dieser Begriff ist hier nicht in erster Linie räumlich zu sehen, sondern meint den Lebensweg, den ein Mensch, eine zentrale Person, in der Vorsehung einzuschlagen hat, um eine von Gott bestimmte Aufgabe in einer bestimmten Zeit zu erfüllen.

Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan 40일 사탄 분립기대 [Sa Sip Il Sa Tan Bul Lip Ki Dae]
In der Geschichte der Wiederherstellung ist auch das Verständnis um Gottes Wort gewachsen. Mussten Abel, Noach und Abraham noch symbolische Opfer bringen, um ihre Bereitschaft zu bekunden, sich von Satan zu trennen, war Moses Position anders. Er konnte das Glaubensfundament dadurch errichten, dass er nur Gottes Wort gehorchte und eine Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan erfüllte. Ein Objekt für die Bedingung, das ja nur als Ersatz für das Wort gedient hatte, war nun nicht mehr erforderlich.

Letzte Tage 말세 [Mal Se]
Damit ist der Zeitabschnitt gemeint, in welchem der Wechsel von der Geschichte der gefallenen Menschheit zum Reich Gottes stattfindet. Es ist die Zeit des Übergangs von Satans Herrschaft (seine Letzten Tage) zu Gottes Herrschaft. Im Verlauf der biblischen Geschichte gab es mehrmals Letzte Tage.

Lebenselement 생소 [Saeng So]
Lebenselemente sind die Elemente, die der Mensch von Gott bekommt, wodurch sein Geist genährt wird (vgl. Vitalitätselemente).

Vitalitätselemente 생력요소 [Saeng Ryôk Yoso]
Hier handelt es sich um Elemente, die von den Handlungen des Physischen Selbst auf das Geistige Selbst übergehen. Diese Elemente werden als Vitalitätselemente bezeichnet. Die Handlungen des Physischen Selbst können gut oder böse sein. Dementsprechend werden gute oder böse Vitalitätselemente an den Geist weitergegeben, die dann das Wachstum des Geistes entweder positiv oder negativ beeinflussen.

Geistiges Element 생령요소 [Saeng Ryông Yoso]
siehe: Lebenselement

Abbildhaft 형상 [Hyông Sang]
siehe: Symbolisch

Energie
siehe: Universale Ursprungsenergie

Universale Ursprungsenergie 만유원력 [Man Yu Wôn Ryôk]
So wie alles in unserem Leben und in der Schöpfung eine Ursache, einen Ursprung hat, gibt es auch für die Energie in ihren verschiedenen Ausformungen eine letzte Quelle. Diese Quelle ist die grundlegende Energie Gottes und muss, wie Gott selbst, ewig, selbsterhaltend und absolut sein. Sie ist jener Ursprung aller Energien und Kräfte, welche die Existenz und Entwicklung geschaffener Wesen ermöglicht. Diese Energie bezeichnen wir als Universale Ursprungsenergie.

Hölle 지옥 [Chi Ok]
Durch den Sündenfall schufen Adam und Eva einen Bereich, der außerhalb der Liebe Gottes lag und von Satan dominiert wurde. Diesen Bereich nennen wir die Hölle (sowohl auf Erden als auch in der Geistigen Welt). Nicht Gott schickt jemanden in die Hölle, sondern allein der Mensch bestimmt durch seine Handlungsweise auf Erden seinen zukünftigen Platz in der Geistigen Welt. Da es aber Gottes Ziel ist, alle Seine Kinder in den Herrschaftsbereich Seines Herzens und Seiner Liebe zurückzuführen, wird die Hölle nicht ewig bestehen.

Altes-Testament-Zeitalter 구약시대 [Ku Yak Si Dae]
Das Zeitalter (2000 biblische Jahre), das mit dem Bund zwischen Gott und Abraham beginnt und bis zur Ankunft des Messias Jesus Christus dauert.

Neues-Testament-Zeitalter 신약시대 [Sin Yak Si Dae]
Die Zeit (2000 biblische Jahre) von Jesus Christus bis zur Wiederkunft Christi.

Erfülltes-Testament-Zeitalter 성약시대 [Sông Yak Si Dae]
Die Zeit von der Wiederkunft Christi bis zur Vollendung des Reiches Gottes auf Erden und im Himmel.

Geistwesen 영인 [Yông In]
Darunter versteht man alle Wesen in der Geistigen Welt auf allen Ebenen. Dazu gehören alle Menschen, die in die Geistige Welt eingegangen sind, und auch die Engel.

Formgeist 영형체 [Yông Hông Ch’e]
Darunter ist ein Mensch zu verstehen, der aufgrund seines Lebens auf Erden die erste Stufe der Wachstumsperiode (Gestaltungsstufe) durchlaufen hat und als solcher in die Geistige Welt eingeht (vgl. Geistige Welt).

Lebensgeist 생명체 [Saeng Myông Ch’e]
Darunter ist ein Mensch zu verstehen, der aufgrund seines Lebens auf Erden die zweite Stufe der Wachstumsperiode (Entwicklungsstufe) durchlaufen hat und als solcher in die Geistige Welt eingeht.

Göttlicher Geist 생령체 [Saeng Ryông Ch’e]
Darunter ist ein Mensch zu verstehen, der aufgrund seines Lebens auf Erden die dritte Stufe der Wachstumsperiode (Vollendungsstufe) durchlaufen hat und als solcher in die Geistige Welt eingeht.

Vier-Positionen-Grundstruktur 사위기대 [Sa Wi Ki Dae]
Aus dem Ursprung (1. Position) entstehen ein Subjektpartner (2. Position) und ein Objektpartner (3. Position). Wenn nun jeder Partner, ausgerichtet auf den Ursprung, seinen Zweck erfüllt und den Vorgang des Gebens und Empfangens aufnimmt, kommt es zur Einheit (4. Position). Somit wird die Vier-Positionen-Grundstruktur gebildet.

Fundament für den Messias 메시아를 위한 기대 [Me Si A Rul Wi Han Ki Dae]
Damit der Messias seine von Gott gegebene Aufgabe erfüllen kann, braucht er eine entsprechende Grundlage. Dazu muss einerseits der Glaube an Gott (vgl. Glaubensfundament) und anderseits die richtige Ordnung der Liebe unter den Menschen (vgl. Substanzielles Fundament) vorhanden sein, die aus diesem Glauben resultiert. Diese beiden Grundlagen stellen das Fundament für den Messias dar.

Glaubensfundament 믿음의 기대 [Midum Ui Kidae]
Darunter versteht man einen Glaubensakt, an dem Gott erkennt, dass ein bestimmter Mensch unerschütterlich an Seiner Seite steht, und dass Gott diesem Menschen vertrauen kann. Ein solcher Akt mag manchmal unverständlich erscheinen. In jedem Fall spielt er sich immer zwischen Gott, dem der Glaubensgehorsam gilt, und dem konkreten Menschen ab, der damit seine Verantwortung gegenüber Gott erfüllt (vgl. Substanzielles Fundament, Fundament für den Messias).

Substanzielles Fundament 실체기대 [Sil Ch’e Ki Dae]
Das substanzielle Fundament ist jener Teil des Fundaments für den Messias, in dem der Glaube an Gott (Glaubensfundament) sichtbar in den zwischenmenschlichen Beziehungen zum Ausdruck kommt. Hier geht es um die Einheit der Brüder, der verfeindeten Parteien und Völker, um das rechte Verhältnis von Kain und Abel (vgl. Glaubensfundament, Fundament für den Messias).

Hyông Sang 형상 [Hyông Sang]
siehe: Polare Wesenszüge; Sông Sang

Hebraismus 히브리사상 [Hi Bu Ri Sa Sang]
Wir verstehen darunter die Kultur, die aus dem religiösen Zeitalter stammt, das mit Abrahams Verehrung des einen Gottes beginnt und sich im Glauben und Leben der religiösen Juden fortsetzt. — Der Ausdruck darf nicht verwechselt werden mit dem Begriff „Hebraismus”, wie er in der Sprachwissenschaft Eingang gefunden hat. Damit sind stilistische und syntaktische Charakteristika gemeint, die aus dem Hebräischen in eine andere Sprache übernommen wurden (vgl. Hellenismus).

Hellenismus 헬라사상 [Hel La Sa Sang]
Wir verstehen darunter die Kultur, die in der mediterranen Welt von den Griechen (Hellenen) seit Alexander dem Großen bis zur römischen Kaiserzeit durch ihre Kunst, Philosophie, Literatur, ihr politisches System und ihre Wissenschaft gekennzeichnet war. Zur Zeit der Renaissance hat der Hellenismus eine Neubelebung erfahren und das abendländische Geistesleben nachhaltig beeinflusst (vgl. Hebraismus).

Geistmensch 영인체 [Yông In Ch’e]
Ein Geistmensch ist ein Mensch, der nach seinem Lebensabschnitt auf Erden seinen physischen Körper abgelegt hat und in die Geistige Welt gegangen ist.

Prinzipwidrig 비원리적 [Bi Wôl Li Chôk]
Darunter versteht man die Handlungen und Aktivitäten, die dem Schöpfungszweck Gottes entgegenwirken (vgl. Sünde).

Wahrheitsverkörperung 개성진리체 [Kae Sông Chin Ri Ch’ae]
Jedes geschaffene Sein verkörpert in einzigartiger Weise einen bestimmten Aspekt von Gottes Wahrheit. Das Universum besteht aus zahllosen Wahrheitsverkörperungen, die von der tiefsten bis zur höchsten Ebene geordnet untereinander in Beziehung stehen. Unter ihnen nehmen die Menschen als Wahrheitsverkörperung Gottes die höchste Ebene ein.

Umkehr der Herrschaft 주관성 전도 [Chu Gwan Sông Chôn Do]
Die ursprüngliche Ordnung der Herrschaft geht von Gott aus und umfasst zunächst den Menschen und dann die Engel. Durch den Sündenfall hat der Engel prinzipwidrig Herrschaft über den Menschen ergriffen und sich gegen Gott gestellt. Das wird im Prinzip als Umkehr der Herrschaft bezeichnet.

Freiheit 자유 [Cha Yu]
Dieser Begriff muss von Zügellosigkeit, die aufgrund des freien Willens möglich ist, klar unterschieden werden. Freiheit ist das Ergebnis verantwortlichen Handelns eines Menschen, der den Zweck von Gottes Schöpfung erfüllt hat. Erst auf dieser Grundlage kann er sich vollkommen frei entfalten.

Abstammungslinie Gottes 하나님의 혈통 [Hananim Ui Hyôl Tong]
Abstammungslinie Satans 사탄의 혈통 [Sa Tan Ui Hyôl Tong]
Als Nachkommen unserer Eltern, Großeltern und früheren Vorfahren erben wir ihre physischen und geistigen Merkmale und Charaktereigenschaften. Unsere primären Eltern sind die himmlischen Eltern: Gott. Seine Eigenschaften sollten wir ererben und in unserem Leben zum Ausdruck bringen. Durch den Sündenfall Adams und Evas kam es jedoch zu einem dramatischen Bruch zwischen Gott und Seinen Kindern, der das Verlassen von Gottes Abstammungslinie zur Folge hatte. Gleichzeitig bildeten sie durch ihre Verbundenheit mit Satan eine neue Abstammungslinie (vgl. Joh 8,44: „Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt”). Seit dem Sündenfall sind alle gefallenen Menschen Teil dieser Abstammungslinie des Bösen und geben dieses Erbe (vgl. Ursprüngliche Sünde) an die nachfolgenden Generationen weiter. Gottes Sehnsucht ist es, uns von dieser satanischen Abstammungslinie zu befreien und uns wieder in Seine Abstammungslinie einzugliedern.

Kosmos 천주 [Ch’ôn Chu]
Gottes gesamte Schöpfung, also die Physische und die Geistige Welt.

Gnade des Zeitalters 시대적인 혜택 [Sidae Chogim Hyetaek]
In der Geschichte der Vorsehung der Wiederherstellung haben sich viele Menschen, denen eine Mission anvertraut war, mit größtem Ernst und tiefem Glauben darum bemüht, den Willen des Himmels zu verwirklichen. Obwohl sie ihre Verantwortung oftmals nicht völlig erfüllen konnten, erweiterten sie durch ihre Hingabe das Fundament, auf dem spätere Generationen eine Herzensbeziehung zu Gott aufbauen konnten, ohne dieselben Bedingungen noch einmal legen zu müssen. Dieses in der Geschichte ständig wachsende Fundament nennen wir die Gnade des Zeitalters in der Vorsehung der Wiederherstellung.

Mikrokosmos 소우주 [So U Chu]
Das Universum wurde nach dem Modell des Menschen geschaffen, der seinerseits ein Abbild der polaren Wesenszüge Gottes ist. Deshalb trägt jeder Mensch die wesentlichen Aspekte aller Dinge in sich. Er ist somit ein Mikrokosmos des Universums.

Physische Welt 지상 [Chi Sang]
Geistige Welt 영계 [Yông Gye]
Die Geistige Welt ist die ursächliche Welt, die ebenso real ist wie die Physische Welt. Jedoch kann die Geistige Welt nicht mit physischen, sondern nur mit den geistigen Sinnen wahrgenommen werden. Zusammen bilden sie den Kosmos. In der Physischen Welt werden wir geboren. Dort entwickelt sich und reift unser Geist, bis er schließlich mit dem physischen Ableben in die Geistige Welt eingeht, um dort ewig zu leben.

Gefallene Natur 타락성 [Ta Rak Sông]
Alle Menschen haben die gefallene Natur durch den Einfluss des gefallenen Erzengels auf Adam und Eva von ihren Vorfahren geerbt (vgl. Abstammungslinie). Sie umfasst vier Aspekte, die im 2. Kapitel des ersten Teils des Göttlichen Prinzips ausführlich erklärt werden.

Wesen 성상 [Sông Sang]
Gestalt 형상 [Hyông Sang]
Das Wesen ist der innere, der gestaltende Teil einer Existenz. Das Wesen bestimmt, was im Körper, in der Gestalt zum Ausdruck kommt. Wesen und Gestalt hängen zusammen und stehen in einer Subjekt-Objekt-Beziehung zueinander (vgl. Sông Sang – Hyông Sang).

Ursprüngliche Natur 본성 [Bon Sông]
Sie ist das Wesen des Menschen, wie es uns von Gott als Potential gegeben ist. Diese Ursprüngliche Natur konnte sich aber bisher nicht entfalten, weil das erste Elternpaar Adam und Eva durch den Sündenfall den lebendigen Bezug zu unserem Ursprung (Gott) verloren hatten.

Objekt für die Bedingung 조건물 [Cho Gôn Mul]
Im Sündenfall zeigte sich, dass der Mensch Gottes Wort nicht befolgte. Das Wort ging verloren. Der Mensch war nicht mehr fähig, das Wort Gottes zu empfangen, zu verstehen und zu befolgen. Die Dinge der Schöpfung (die nicht gefallen ist) entsprechen Gottes ursprünglichem Zweck. Daher sollte der Mensch, um zu Gott zurückzukehren, Dinge aus der Schöpfung opfern. Dadurch schufen die Menschen eine Bedingung, um schrittweise zu Gott zurückzukehren. Diese Dinge werden Objekte für die Bedingung genannt (z. B. Abrahams Tieropfer, Noachs Arche etc.).

Paradies 낙원 [Nag Wôn]
Der Bereich, in dem sich Adam und Eva vor dem Sündenfall befanden, also in einem Zustand noch nicht vollendeten Wachstums, aber sündenlos. Das Paradies ist noch nicht das Reich Gottes. Auf Erden existiert das Paradies nicht. In der Geistigen Welt hat es Jesus erschlossen (Lk 23,43). Es ist der Bereich der Lebensgeister.

Objektpartner 대상 [Dae Sang]
Subjektpartner 주체 [Ch’u Ch’e]
Jede Wesenheit (auch Gott) existiert auf der Grundlage einer harmonischen Interaktion zwischen einem Subjekt- und einem Objektpartner. Der Subjektpartner gibt den Impuls seiner Liebe an einen Objektpartner, der von diesem erwidert wird. So entstehen Freude, Kraft und Wachstum. Das gleiche Prinzip gilt auch für die verschiedenen gesellschaftlichen Strukturen. Innerhalb der harmonischen Einheit von Subjekt- und Objektpartner sind die Positionen untereinander austauschbar.

Sünde 죄 [Choe]
Sünde ist ein Verstoß gegen das himmlische Gesetz oder den Willen Gottes, der begangen wird, wenn ein Mensch eine gemeinsame Grundlage mit Satan eingeht und damit eine Bedingung für den Vorgang des Gebens und Empfangens mit ihm schafft. Die Sünde wirkt sich nicht nur im individuellen Bereich aus. Sie beeinflusst unsere Mitmenschen und unsere Umwelt in Gegenwart und Zukunft (vgl. Ursprüngliche Sünde, Ererbte Sünde, Kollektive Sünde, Individuelle Sünde).

Ursprüngliche Sünde 원죄 [Wôn Choe]
Die erste Sünde unseres ersten Elternpaares, Adam und Eva, die dazu führte, dass wir von Gott, unserem Ursprung, getrennt wurden und unter die Herrschaft des Bösen gerieten. Diese Sünde wird von einer Generation zur anderen weitergegeben und versperrt den vollen und ungehinderten Zugang zu Gott. Die Ursprüngliche Sünde darf allerdings nicht mit der Ererbten Sünde verwechselt werden (vgl. Sünde).

Ererbte Sünde 유전적 죄 [Yu Chôn Chôk Choe]
Jene Sünde oder Sünden, die jeder Mensch von seinen Vorfahren geerbt hat. Die Ererbte Sünde ist nicht mit der Ursprünglichen Sünde zu verwechseln (vgl. Sünde).

Kollektive Sünde 연대적 죄 [Yôndae Chôk Choe]
Damit ist die Sünde gemeint, für die ein Mensch infolge seiner Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen (Volk, Nation) mitverantwortlich ist, obwohl er diese Sünde weder selbst beging noch diese von seinen unmittelbaren Vorfahren begangen worden ist.

Individuelle Sünde 자범죄 [Chabôm Choe]
Die Sünden, die ein Mensch in seinem Leben selbst begeht.

Vollkommenheit 완성 [Wansông]
Ein Wesen kann dann als vollkommen bezeichnet werden, wenn es zur Zeit seiner Vollendung seinen eigentlichen Zweck, für den es geschaffen wurde, erfüllt hat. Ein Mensch erreicht diese Stufe der Vollkommenheit, wenn nach Durchlaufen der Wachstumsperiode sein Herz voll entfaltet ist und er die Drei Großen Segen erfüllt hat.

Wachstumsperiode 성장기간 [Sôngchang Kigan]
Alle geschaffenen Wesen durchlaufen eine Wachstumsperiode. Die drei grundsätzlichen Stufen sind: Gestaltungsstufe, Entwicklungsstufe und Vollendungsstufe.

Physisches Selbst 육신 [Yuk Shin]
Geistiges Selbst 영인체 [Yông In Ch’e]
Mit unseren physischen Sinnen nehmen wir wahr, dass wir einen Körper haben, der bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterliegt und bestimmte Bedürfnisse hat. Diese physische Existenz nennen wir Physisches Selbst. Unser personales Sein, das ebenfalls bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterliegt und bestimmte Bedürfnisse hat, ist das Geistige Selbst. Am Ende unseres irdischen Lebens in der Physischen Welt geht das Geistige Selbst als Geistmensch, der durch das Geben und Empfangen mit dem Physischen Selbst geprägt wurde, in die Geistige Welt ein.

Ambivalente Position 중간 위치 [Chung Gan Wi Ch’i]
Durch den Sündenfall wurde der Mensch in sich gespalten. Seit diesem Ereignis steht der Mensch in einer ambivalenten, in sich widersprüchlichen Position. Er trägt sowohl die Neigung zum Guten als auch zum Bösen in sich (vgl. Röm 7:22-24).

Prinzip 원리 [Wôl Li]
Die gesamte Schöpfung ist nach einer klaren Gesetzmäßigkeit entstanden und aufgebaut. Diese Gesetzmäßigkeit ist im Schöpfer, in Gott, verankert und drückt sich in allen Lebensbereichen vom Atom bis zum Menschen, vom Mikrokosmos bis zum Makrokosmos aus. Diese grundlegende Gesetzmäßigkeit nennen wir das Prinzip.

Vorsehung der Wiederherstellung durch Wiedergutmachung 탕감복귀섭리 [Tang Gam Bok Kwi Sôm Ni]
Aufgrund des Sündenfalls wurde Gottes ursprüngliches Ideal nicht verwirklicht. Gottes Wille ist absolut, ewig und unveränderlich, aber die Erfüllung Seines Willens hängt von der Erfüllung der menschlichen Verantwortung ab. Das Wirken Gottes in der Geschichte, welches zum Ziel hat, die Menschen zu ihrem wahren, sündenlosen Zustand wiederherzustellen, indem sie Wiedergutmachungsbedingungen erfüllen, bezeichnen wir als Vorsehung der Wiederherstellung durch Wiedergutmachung.

Verantwortung 책임분담 [Ch’aegim Bundam]
Für die Entwicklung des Menschen ist es notwendig, dass er seinen Teil der Verantwortung gegenüber Gott erfüllt (also „Gott antwortet”). Im Gegensatz zur übrigen Schöpfung hat der Mensch einen freien Willen, der nur in Verbindung mit Verantwortung zur Freiheit und vollen Entfaltung führen kann.

Wiederherstellung durch Wiedergutmachung 탕감복귀 [Tang Gam Bok Kwi]
siehe: Vorsehung der Wiederherstellung, Wiedergutmachungsbedingung

Auferstehung 부활 [Bu Hwal]
Der Mensch, der aufgrund des Sündenfalls in die Abhängigkeit Satans geriet und dadurch geistig starb, kann durch die Erlösungstat Christi auferstehen und in den göttlichen Bereich gelangen. Diesen Vorgang bezeichnen wir als Auferstehung; sie ist nichts anderes als Wiederherstellung und Neuschöpfung des ursprünglichen Menschen. Sie vollzieht sich im Verlauf der Geschichte in Etappen (vgl. Formgeist, Lebensgeist, Göttlicher Geist). Im Göttlichen Prinzip wird mit Auferstehung keinesfalls ein Vorgang bezeichnet, der einen physisch verstorbenen Menschen wieder physisch lebendig werden lässt.

Himmelreich 천국 [Ch’ôn Guk]
Das Himmelreich ist jene Welt, in der Gottes Liebe regiert. Es ist eine Welt ohne Sünde und ohne das Böse. Da wir uns angesichts der menschlichen Geschichte ein solches Reich auf Erden nicht vorstellen können, haben wir es bisher in das Jenseits verlagert, also in die Geistige Welt, die uns nach unserem physischen Tod erwartet. Doch das Himmelreich soll nach Gottes Plan bereits auf Erden errichtet werden. Dies war Gottes Auftrag an Adam und Eva, der in den Drei Großen Segen zum Ausdruck kommt (Gen. 1,28). Auch Jesus sah als zweiter Adam in der Erfüllung dieses Auftrages seine vorrangige Lebensaufgabe (Matt 6,10; Matt 10,7). Das Himmelreich wird durch den Herrn der Wiederkunft in seiner Zeit auf Erden endgültig verwirklicht werden.

Reich Gottes 천국 [Ch’ôn Guk]
siehe: Himmelreich

Heiliger Geist 성신 [Sông Sin]
Das Göttliche Prinzip betrachtet den Heiligen Geist als weibliche Ergänzung zu Jesus, jedoch nur auf einer geistigen Ebene. Auch der hebräische Begriff „ruach elohim” (der Geist Gottes) ist ein weibliches Nomen.

Sông Sang – Hyông Sang 성상 – 형상 [Sông Sang – Hyông Sang]
Diese beiden koreanischen Ausdrücke stehen für die beiden polaren Merkmale Wesen und Gestalt. Sông Sang bezeichnet das innere Wesen, welches im Hyông Sang Gestalt annimmt. Demzufolge ist der Geist des Menschen das Sông Sang und sein Körper das Hyông Sang (vgl. Polare Wesenszüge; Wesen und Gestalt).

Drei Stufen der Wachstumsperiode 성장기간의 3단계 [Sôngchang Kigan Ui Sam Dan Gye]
In der Wachstumsperiode durchläuft jedes Wesen drei aufeinanderfolgende Stufen.

Gestaltungsstufe 소생기 [So Saeng Ki]
In der Wachstumsperiode durchläuft jedes lebende Wesen drei grundsätzliche Stufen. Die Gestaltungsstufe ist die erste Stufe, in der die Wesenszüge entstehen und Gestalt gewinnen (vgl. Wachstumsperiode).

Entwicklungsstufe 장성기 [chang sông ki]
In der Wachstumsperiode durchläuft jedes Wesen drei grundsätzliche Stufen. Die Entwicklungsstufe ist die zweite Stufe, in der die in der Gestaltungsstufe angelegten Wesenszüge weiterentwickelt werden, um schließlich in der Vollendungsstufe ihre Vervollkommnung zu erfahren (vgl. Wachstumsperiode).

Vollendungsstufe 완성기 [Wansông Ki]
In der Wachstumsperiode durchläuft jedes lebende Wesen drei grundsätzliche Stufen. Die Vollendungsstufe ist die dritte Stufe, in der die in der Gestaltungsstufe grundgelegten und in der Entwicklungsstufe weiterentwickelten Wesenszüge zur Vollendung und Vollkommenheit geführt werden (vgl. Wachstumsperiode).

Substanziell 실체 [Sil Ch’e]
siehe: Symbolisch

Symbolisch, abbildhaft, substanziell 상징 - 형상 - 실체 [Sang Ching - Hyông Sang - Sil Ch’e]
In der Bibel werden viele Sachverhalte symbolisch dargestellt, um sie besser verständlich zu machen. So symbolisieren Bäume den Menschen, der heranwächst, Früchte trägt und sich vermehrt. Das Feuer zum Beispiel meint Gottes Wort, das alles Unechte und Schlechte verbrennt und nur das Wahre und Wertvolle bestehen lässt. Darüber hinaus gibt es auch symbolische Handlungen, z. B. ein symbolisches Opfer oder eine symbolische Wiedergutmachung, weil die tatsächliche Wiedergutmachung durch den Menschen nicht oder noch nicht möglich ist. Ganze Zeitalter können symbolisch für das Reich Gottes stehen. Diese Ebene entspricht der Gestaltungsstufe innerhalb der Wachstumsperiode. Abbildhaft ist ein Verhalten, eine Handlung, ein Zeitalter dann, wenn das dadurch verfolgte Ziel zumindest in bildlicher Form verwirklicht wird. Der Tempel in Jerusalem zum Beispiel diente als Abbild Jesu, bevor dieser substanziell erscheinen konnte. Diese Ebene entspricht der Wachstumsstufe innerhalb der Wachstumsperiode. Substanziell ist ein Verhalten, eine Handlung, ein Zeitalter dann, wenn im Bereich konkreter Beziehungen genau das eintritt oder substanziell verkörpert wird, was ursprünglich geplant war. Diese Ebene entspricht der Vollendungsstufe innerhalb der Wachstumsperiode.

Abel-Typ 아벨형 [A Bel Hyông]
Abel-Typ bezeichnet einen oder mehrere Menschen (aber auch Weltanschauungen und Zivilisationen), die in der Position Abels die Aufgabe haben, ihren Glauben an Gott zu beweisen und auf dieser Basis in dienender Haltung ihren Bruder (Gegner, Feind etc.) zu gewinnen und mit ihm eins zu werden. In der Geschichte der Wiederherstellung wurde zum ersten Mal die biblische Person Abel in Beziehung zu ihrem älteren Bruder Kain mit dieser Aufgabe betraut. Daher stehen alle nachfolgenden Personen mit einer derartigen Aufgabe in der gleichen Position und haben die gleiche Aufgabe (vgl. Kain-Typ).

Kain-Typ 가인형 [Ka In Hyông]
Kain-Typ bezeichnet einen oder mehrere Menschen (aber auch Weltanschauungen und Zivilisationen), die in der Position Kains die Aufgabe haben, sich entsprechend dem Willen Gottes mit Abel-Typ-Personen zu vereinen (vgl. Substanzielles Fundament). In der Geschichte der Wiederherstellung wurde zum ersten Mal die biblische Person Kain in Beziehung zu ihrem jüngeren Bruder Abel mit dieser Aufgabe betraut. Daher stehen alle nachfolgenden Personen mit einer derartigen Aufgabe in der gleichen Position und haben die gleiche Aufgabe (vgl. Abel-Typ).

Wahrheit 진리 [Chin Ri]
Durch den Sündenfall hat der Mensch die Wahrheit Gottes verloren und ist in Unwissenheit gefallen. Seitdem bemüht sich der Mensch auf dem Weg der Religionen um Erkenntnis der inneren Wahrheit. Dies drückt sich in Fragen aus wie: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Zu welchem Zweck sind wir geschaffen? — Durch die Wissenschaft erhoffen sich die Menschen Antworten auf ihrer Suche nach der äußeren Wahrheit: Wie funktioniert diese Welt?

Wille Gottes 하나님의 뜻 [hananim ddut]
Gottes Wille ist Sein fester Entschluss, Seinen Plan der Schöpfung zu verwirklichen. Sein Wille steht absolut fest. Er entspringt Seinem Herzen und hat die Verwirklichung Seiner Liebe zum Ziel. Da er aber nur im Zusammenwirken mit den Menschen verwirklicht werden kann, wird dieser Wille im Verlauf der Geschichte der Wiederherstellung immer wieder auf Menschen übertragen, die dann der Träger des göttlichen Willens sind – bis er erfüllt ist.

Yang und Yin 양 - 음 [Yang – ûm]
Die aus der Chinesischen Philosophie stammenden Ausdrücke bezeichnen einerseits die männliche Urkraft, das schöpferische Prinzip (Yang) und andererseits die weibliche Urkraft, das empfangende Prinzip (Yin). Yang und Yin sind die männlichen und weiblichen Attribute von Sông Sang und Hyông Sang (Wesen und Gestalt).

Engel 천사 [Ch’ôn Sa]
Ein von Gott geschaffenes Geistwesen ohne Physisches Selbst. Die Engel wurden vor den Menschen geschaffen, um ihnen zu dienen und ihnen bei der Erfüllung des Schöpfungszwecks zu helfen.

Geistiger Körper 영체 [Yông Ch’e]
Die äußere Gestalt des Geistigen Selbst. Mit Hilfe der fünf geistigen Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Schmecken) kann er die körperlose Welt wahrnehmen. Er unterliegt nicht dem Tod, sondern existiert ewig.

Physischer Körper 육체 [Yuk Ch’e]
Die äußere Gestalt des Physischen Selbst. Mit Hilfe der fünf physischen Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Schmecken) kann er die materielle Welt wahrnehmen. Er unterliegt dem Tod.

Das Gute 선 [Sôn]
Eine Handlung oder das Ergebnis einer Handlung, die der Verwirklichung von Gottes Schöpfungszweck dient, indem eine auf Gott ausgerichtete Vier-Positionen-Grundstruktur errichtet wird.

Zweiter Segen 제2축복 [Che I Ch’uk Bok]
Gottes Gabe an den Menschen: die Möglichkeit, durch die auf Gott und die wahre Liebe ausgerichtete Einheit von Ehemann und Ehefrau eine ideale Familie, Gesellschaft und Welt zu errichten. Dazu gehört auch die Dimension der Vermehrung und der Erziehung der Kinder.

Baum der Erkenntnis von Gut und Böse 선악을 알게 하는 나무 [Sôn Ak Ûl Al Ge Ha Nûn Na Mu]
Symbol der Frau, die das Schöpfungsideal vollständig verwirklicht hat: der vollkommenen Eva.

Baum des Lebens 생명나무 [Saeng Myông Na Mu]
Symbol des Mannes, der das Schöpfungsideal vollständig verwirklicht hat: des vollkommenen Adam.

Eschatologie 종말론 [Chong Mal Lon]
Die letzte Bestimmung des Menschen und der Welt.

Yin (Femininität) 음 [Ûm]
Einer der polaren Wesenszüge: ein das Yang (Maskulinität) ergänzender Aspekt jeder Wesenheit, der keine Wertung beinhaltet und sich zum Beispiel in der negativen Polarität äußert.

Kanaan 가나안 [Ka Na An]
Das Land, das Gott den Israeliten verheißen hatte – Symbol des Ortes, an dem Gott den Menschen segnen kann, nachdem dieser sich von Satan getrennt hat.

Messias 메시아 [Me Si A]
Aus dem Hebräischen: der „Gesalbte“, König. Das Wort „Christus“ ist die griechische Übersetzung dieses hebräischen Begriffs. Der Messias kommt als neuer Adam, um den Zweck von Gottes Erlösungswerk zu erfüllen, das heißt, als Mensch Vollkommenheit zu erlangen, eine vollkommene Familie zu gründen und gemeinsam mit den anderen Menschen das Reich Gottes auf Erden zu errichten, indem er die Ursprüngliche Sünde vergibt und die Menschheit zur Verwirklichung des Ideals führt.

Auserwähltes Volk, Israel 선민 [Sôn Min]
Eine Nation oder eine andere Gruppe von Menschen, die Gott auserwählt hat, um die zentrale Linie der Vorsehung zu verwirklichen.

Wolken 구름 [Ku Rûm]
In der Beschreibung der Letzten Tage – Symbol einer von der Sünde befreiten Welt.

Feuer 불 [Bul]
In der Beschreibung der Letzten Tage – Symbol des Wortes Gottes.

Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse 선악과 [Sôn Ak Kwa]
Symbol der sexuellen Liebe Evas; das Pflücken oder Essen dieser Frucht symbolisiert den Akt der sexuellen Liebe.

Erster Segen 제1축복 [Che Il Ch’uk Bok]
Gottes Gabe an den Menschen: die Möglichkeit, durch die auf Gott ausgerichtete Einheit von Geist und Körper seinen Charakter zu vervollkommnen.

Zentrale Person 중심인물 [Chung Sim In Mul]
Eine Person, die dazu bestimmt ist, das Glaubensfundament zu errichten und anschließend bei der Errichtung des Substanziellen Fundaments die Seite Adams und Evas zu vertreten.

Reinkarnation 윤회 [Yun Hoe]
Der weit verbreitete Glaube, dass die menschliche Seele in einem anderen Körper wiedergeboren werden und ein neues Leben in der Physischen Welt führen kann. Das Göttliche Prinzip erklärt, dass es eine so verstandene Reinkarnation nicht gibt. Die Phänomene, die scheinbar davon zeugen, erklären sich dadurch, dass Geister von Menschen, die in die Geistige Welt eingegangen sind, zu Menschen kommen, die in der Physischen Welt leben. In diesem Fall können diese Geister durch geistige Kommunikation Informationen übermitteln, die den Menschen in der Physischen Welt sonst nicht zugänglich wären. Der Glaube an die Reinkarnation kann dazu führen, dass man sich freiwillig einem fremden Geist unterwirft und ihn das eigene Leben vollständig beherrschen lässt, zum Nachteil der persönlichen Entwicklung.

Gewissen 양심 [Yang Sim]
Die Stimme des Geistes, die uns aufgrund ihrer angeborenen Natur stets zu dem hinführt, was wir für gut halten. Infolge des Sündenfalls und des Verlusts des absoluten Maßstabs des Guten ist das Gewissen von Mensch zu Mensch verschieden, was selbst unter denen Konflikte verursacht, die nach ihrem Gewissen leben wollen.

Satan 사탄 [Sa Tan]
Der Name, den Luzifer nach dem Fall des Menschen erhielt, als durch die Ursprüngliche Sünde und die gefallene Natur eine Blutsverwandtschaft zwischen ihm und den Menschen entstand und er zum vorläufigen Herrn des Menschen und durch ihn der Schöpfung wurde.

Tod 죽음 [Chuk Ûm]
Dieser Begriff hat zwei Bedeutungen. Auf den Körper bezogen bezeichnet er das Ende der physiologischen Funktionen des Physischen Selbst. Auf den Geist bezogen bezeichnet er das Verlassen des Bereichs der Liebe Gottes und das Verbleiben unter der Herrschaft Satans.

Körperlose Welt (Geistige Welt) 무형세계 [Mu Hyông Se Gye]
Eine reale, grenzenlose und substanzielle Welt, die mit den geistigen Sinnen wahrgenommen werden kann. Die Dimension, in der das Geistige Selbst der Menschen sowie der geistige Teil der Schöpfung leben. Sie steht gegenüber der materiellen Welt in der Position des Subjektpartners.

Zeitparallelen 동시성 [Dong Si Sông]
Ähnlichkeiten von Situationen und Ereignissen in zwei verschiedenen geschichtlichen Epochen, die sich aus Gottes Vorsehung der Wiederherstellung ergeben, deren Ziel die Errichtung des Fundaments für den Messias ist.

Dritter Segen 제3축복 [Che Sam Ch’uk Bok]
Gottes Gabe an den Menschen: die Möglichkeit, durch die auf Gott ausgerichtete Einheit zwischen dem Menschen und der Schöpfung auf ideale Weise über die Welt der Natur zu herrschen.

Geistiges Gemüt 생심 [Saeng Sim]
Die innere Natur des Geistigen Selbst, die den geistigen Körper lenkt. Es bringt das Herz des Menschen und seine Sehnsucht nach dem Guten, Wahren und Schönen zum Ausdruck. Es ist der Ort, an dem Gott im Menschen wohnt.

Physisches Gemüt 육심 [Yuk Sim]
Die innere Natur des Physischen Selbst, die den physischen Körper lenkt, um die für sein Überleben, seinen Schutz und seine Fortpflanzung notwendigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Es entspricht dem Instinkt bei Tieren.

Fall des Menschen 인간의 타락 [In Gan Ui Ta Rak]
Die Trennung Adams und Evas von Gott und die prinzipwidrige Entstehung einer Blutsverwandtschaft zwischen dem Menschen und Luzifer. Sie führte dazu, dass die Menschen die Macht über sich selbst freiwillig in die Hände Luzifers legten, der dadurch zu Satan wurde.

Geistiger Fall 영적 타락 [Yông Chôk Ta Rak]
Die erste Phase des Falls des Menschen, die sich durch die völlig prinzipwidrige sexuelle Beziehung zwischen Luzifer und Eva ereignete. Sie hatte zur Folge, dass Eva und der gefallene Engel durch Blutsverwandtschaft miteinander verbunden wurden.

Schlange 뱀 [Baem]
In der Erzählung vom Sündenfall – Symbol des Wesens, das den Menschen verführte. In Wirklichkeit handelte es sich um den Erzengel Luzifer, der nach dem Fall des Menschen Satan genannt wurde.

Gemeinsame Grundlage 상대기준 [Sang Dae Ki Chun]
Alle Handlungen, Haltungen oder Verhaltensweisen (auch ererbte), die Wesenheiten gemeinsam haben und die es ihnen ermöglichen, untereinander einen Vorgang des Gebens und Empfangens zu beginnen.

Schöpfungsprinzip 창조원리 [Ch’ang Cho Wôl Li]
Der Teil des Göttlichen Prinzips, der die ideale Welt beschreibt, die Gott entworfen und dann geschaffen hat.

Erlösung 구원 [Ku Wôn]
Das Werk Gottes, das zum Ziel hat, den Menschen und die Welt von der Macht Satans zu befreien und in den ursprünglichen Zustand vor dem Sündenfall, den Zustand der Einheit mit Gott, zurückzuführen sowie den Schöpfungszweck zu erfüllen und das Reich Gottes zu errichten.

Das Böse 악 [Ak]
Ein Gedanke, eine Handlung oder deren Ergebnis, die Gottes Schöpfungszweck zuwiderlaufen, indem eine auf Satan ausgerichtete Vier-Positionen-Grundstruktur errichtet wird.

Geistige Sinne 영적 오관 [Yông Chôk O Gwan]
Die fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Schmecken), mit denen das Geistige Selbst jedes Menschen ausgestattet ist, um die körperlose Welt wahrzunehmen. Mit ihrer Hilfe können wir Engel oder die Geistmenschen Verstorbener sehen, ihre Stimmen hören und die geistige „Atmosphäre“ eines Ortes spüren. Seit dem Sündenfall sind sie jedoch bei der großen Mehrheit der Menschen abgestumpft. Vollständig erwachen sie, wenn wir mit dem Tod des physischen Körpers in ein Leben ausschließlich in der körperlosen Welt übergehen.

Fundament 기대 [Ki Dae]
Die Grundlage, die durch die Erfüllung bestimmter Bedingungen errichtet werden muss, damit Gottes Vorsehung voranschreiten kann. Damit der Messias kommen und seine Mission erfüllen kann, müssen die Menschen das Fundament für den Messias errichten, das aus dem Glaubensfundament und dem Substanziellen Fundament besteht. Ebenso ist die auf Gott ausgerichtete Vier-Positionen-Grundstruktur die Grundlage, auf der sich der Schöpfungszweck verwirklicht (vgl. Fundament für den Messias, Glaubensfundament, Substanzielles Fundament, Vier-Positionen-Grundstruktur).

Wiedergutmachung 탕감 [Tang Gam]
Wenn jemand seine ursprüngliche Position oder seinen ursprünglichen Zustand verloren hat, muss er eine bestimmte Bedingung erfüllen, um dorthin wiederhergestellt zu werden. Die Ausführung solcher Bedingungen nennt man Wiedergutmachung. Ebenso müssen die Menschen, die durch den Sündenfall ihre ursprüngliche Position und ihren ursprünglichen Zustand verloren haben, Wiedergutmachungsbedingungen erfüllen, bevor sie wiederhergestellt werden können (vgl. Wiedergutmachungsbedingung, Wiederherstellung durch Wiedergutmachung).