Studium und Praxis des Prinzips
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Kapitel 2.

Der Fall des Menschen

Jeder Mensch hat ein Ursprüngliches Gemüt, das ihn anregt, das Böse zurückzuweisen und sich dem Guten zuzuwenden. Doch werden wir — ohne dass wir uns dessen bewusst sind — von bösen Kräften getrieben, uns dem Guten zu verschließen, nach dem unser Ursprüngliches Gemüt verlangt. Stattdessen fühlen wir uns dazu getrieben, böse Taten zu vollbringen, die wir im innersten Herzen ganz und gar nicht begehen wollen. Solange uns böse Kräfte derart bedrängen, wird die sündhafte Geschichte der Menschheit unabänderlich fortdauern. Im Christentum ist der Herr dieser bösen Kräfte als Satan bekannt. Wir waren bisher völlig unfähig, die Kräfte Satans zu überwinden, da wir weder Satans Identität durchschauten noch wussten, wie er entstanden ist. Um also das Böse von seiner Wurzel her auszumerzen, die sündhafte Geschichte zu beenden und ein Zeitalter des Guten zu beginnen, müssen wir zuallererst die Entstehung Satans und die Motivation seiner Handlungen aufdecken und erkennen, auf welche Weise er das menschliche Leben zerstört hat. Die Erklärung über den Fall des Menschen wird Licht auf diese Fragen werfen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Abschnitt 1. Die Wurzel der Sünde
  2. Abschnitt 2. Motiv und Verlauf des Falls
  3. Abschnitt 3. Die Macht der Liebe, die Kraft des Prinzips und Gottes Gebot
  4. Abschnitt 4. Die Folgen des menschlichen Falls
  5. Abschnitt 5. Freiheit und der Fall des Menschen
  6. Abschnitt 6. Warum Gott nicht in den Fall der ersten menschlichen Vorfahren eingriff