Studium und Praxis des Prinzips
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Abschnitt 1. Das Prinzip der Wiederherstellung durch Wiedergutmachung

1.1 Wiederherstellung durch Wiedergutmachung

Bevor wir über das Prinzip der Wiederherstellung durch Wiedergutmachung sprechen, müssen wir zunächst verstehen, in welcher Position die Menschen infolge des Falls in ihrer Beziehung zu Gott und Satan stehen.

Wären die ersten menschlichen Vorfahren nicht gefallen, sondern hätten Vollkommenheit erreicht und wären mit dem Herzen Gottes eins geworden, dann hätten sie nur mit Gott verbunden gelebt. Doch wegen ihres Falls ererbten sie die Abstammungslinie Satans; dieser Umstand zwang sie, auch mit diesem in Beziehung zu treten. Unmittelbar nach dem Fall, als Adam und Eva zwar die Ursprüngliche Sünde, jedoch noch keine guten oder bösen Handlungen danach begangen hatten, fanden sie sich in einer ambivalenten Position — einer Position zwischen Gott und Satan, in der sie mit beiden in Verbindung standen. Infolgedessen befinden sich alle ihre Nachkommen auch in einer ambivalenten Position. Nehmen wir als Beispiel einen Menschen in der gefallenen Welt, der nicht an Jesus glaubt, jedoch ein gewissenhaftes Leben führt. Solange er ein tugendhaftes Leben führt, kann ihn Satan nicht in die Hölle ziehen; aber Gott kann ihn auch nicht in das Paradies bringen, solange er nicht an Jesus glaubt. Er bleibt also in einer ambivalenten Position. Schließlich gelangt er als Geistmensch in einen Bereich der Geistigen Welt, der weder Paradies noch Hölle ist, sondern dazwischen liegt.

Wie trennt Gott Satan von den gefallenen Menschen, die in einer ambivalenten Position stehen?

Satan steht aufgrund der Verbindung durch die Abstammungslinie mit ihnen in einer Beziehung. Bevor also die Menschen eine Bedingung schaffen, durch die Gott sie als Sein Eigentum beanspruchen kann, gibt es für Gott keine Möglichkeit, sie auf die himmlische Seite wiederherzustellen. Andererseits erkennt Satan an, dass Gott der Schöpfer der Menschen ist. Bevor Satan nicht irgendeine Bedingung findet, durch die er einen gefallenen Menschen angreifen kann, ist es auch für ihn nicht möglich, den Menschen willkürlich für seine Seite zu beanspruchen. Daher wird ein gefallener Mensch auf die Seite Gottes gelangen, wenn er gute Bedingungen schafft, und auf die Seite Satans, wenn er böse Bedingungen legt.

Da zum Beispiel Adams Familie in einer ambivalenten Position stand, wies Gott seine Kinder Kain und Abel an, Opfer darzubringen, damit sie in eine Position gelangten, in der Gott Seine Vorsehung mit ihnen durchführen konnte. Doch weil Kain Abel tötete, wurde eine Bedingung geschaffen, die es Satan erlaubte, beide zu beanspruchen.

Gott sandte Jesus zu den gefallenen Menschen, damit sie an ihn glaubten und so auf die Seite Gottes gelangen konnten. Unglücklicherweise haben ihn viele, als er kam, zurückgewiesen und blieben auf der Seite Satans. Das ist der Grund, warum Jesus sowohl Retter als auch Herr des Gerichts ist.

Was bedeutet dann Wiederherstellung durch Wiedergutmachung? Wenn jemand seine ursprüngliche Position oder seinen ursprünglichen Zustand verloren hat, muss er eine Bedingung schaffen, um dorthin wiederhergestellt zu werden. Die Ausführung solcher Bedingungen der Wiederherstellung nennt man Wiedergutmachung U. Um zum Beispiel verlorenes Ansehen, eine verlorene Position oder Gesundheit wiederzuerlangen, muss man sich anstrengen und eventuell einen entsprechenden Preis bezahlen. Nehmen wir an, zwei Menschen, die sich einmal geliebt hatten, verstehen sich nicht mehr und liegen im Streit. Die beiden müssen nun eine Grundlage für ihre Versöhnung legen, bevor die Liebe, an der sie sich früher erfreuten, neu belebt werden kann.

In gleicher Weise ist es für die Menschen, die gefallen sind, notwendig, entsprechende Bedingungen zu schaffen, bevor sie zu ihrer ursprüngliche Position wiederhergestellt werden können. Diesen Prozess der Wiederherstellung der ursprünglichen Position und des ursprünglichen Zustands durch Bedingungen nennen wir Wiederherstellung durch Wiedergutmachung. Die Bedingung bezeichnen wir als Wiedergutmachungsbedingung. Das Wirken Gottes, um die Menschen zu ihrem wahren, sündenlosen Zustand wiederherzustellen, indem sie Wiedergutmachungsbedingungen erfüllen, bezeichnen wir als Vorsehung der Wiederherstellung durch Wiedergutmachung.

Welches Ausmaß soll die Wiedergutmachungsbedingung im Vergleich zum Wert dessen haben, was verloren wurde? Wir können diese Frage beantworten, wenn wir die folgenden drei Arten von Wiedergutmachungsbedingungen betrachten:

Die erste besteht darin, eine Bedingung von gleichem Ausmaß zu erfüllen. In diesem Fall wird die Wiederherstellung dadurch erreicht, dass eine Wiedergutmachungsbedingung zu einem Preis geschaffen wird, der genau dem Wert dessen entspricht, was verloren gegangen war, als jemand seine ursprüngliche Position verlassen hatte. Maßnahmen wie Rückerstattung oder Entschädigung sind Wiedergutmachungsbedingungen dieser Art. Die Bibelstelle „Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn“ (Ex 21,23-24) bezieht sich auf diese Art von Wiedergutmachungsbedingungen.

Die zweite besteht darin, eine Bedingung von geringerem Ausmaß zu erfüllen. In diesem Fall wird die Wiederherstellung dadurch erreicht, dass eine Wiedergutmachungsbedingung zu einem Preis geschaffen wird, der geringer ist als der Wert dessen, was verloren gegangen war. Wenn zum Beispiel jemand eine hohe Geldsumme schuldet, dann kann der Schuldner, falls der Gläubiger guten Willen zeigt und einen Teil der Schuld nachlässt, weniger als die Gesamtsumme zahlen und damit dennoch die gesamte Schuld tilgen.

Das herausragende Beispiel dafür ist die Erlösung durch das Kreuz. Indem wir nur eine kleine Wiedergutmachungsbedingung erfüllen, nämlich an Jesus zu glauben, empfangen wir die weitaus größere Gnade der Erlösung, welche uns berechtigt, an der Auferstehung Jesu teilzuhaben. Wenn wir die Wiedergutmachungsbedingung der Taufe mit Wasser erfüllen, können wir durch Jesus und den Heiligen Geist geistig neu geboren werden. Indem wir im Sakrament des heiligen Abendmahls ein Stück Brot essen und aus einem Becher Wein trinken, empfangen wir die Gnade, an Jesu Fleisch und Blut teilzuhaben. Dies sind Beispiele für Wiedergutmachungsbedingungen von geringerem Ausmaß.

Die dritte besteht darin, eine Bedingung von größerem Ausmaß zu erfüllen. Wenn jemand versagt hat, eine Bedingung von geringerem Ausmaß zu erfüllen, muss er, um in den ursprünglichen Zustand zurückkehren zu können, eine andere Wiedergutmachungsbedingung erfüllen, deren Preis dann allerdings höher ist als jener der ersten. Da zum Beispiel Abraham bei der Opferung der Tauben, des Widders, der Ziege und der jungen Kuh einen Fehler machte, musste er eine größere Wiedergutmachungsbedingung erfüllen, um den Fehler wieder auszugleichen. Gott forderte ihn infolgedessen auf, seinen Sohn Isaak als Opfer darzubringen. Als zu Moses Zeiten die Israeliten ihren Glauben an Gottes Verheißung verloren, während das Land Kanaan 40 Tage lang erkundet wurde, mussten sie eine größere Wiedergutmachungsbedingung erfüllen und 40 Jahre durch die Wüste wandern: ein Jahr für jeden Tag der fehlgeschlagenen Mission der Erkundung. (Num 14,34)

Warum ist eine Bedingung von größerer Wiedergutmachung notwendig, wenn eine Wiedergutmachungsbedingung wiederholt wird? Jedes Mal, wenn eine Hauptperson in Gottes Vorsehung einen zweiten Versuch unternimmt, um eine Wiedergutmachungsbedingung zu erfüllen, muss sie nicht nur ihre eigene unerfüllte Bedingung ausführen, sie muss auch für das Versagen der Menschen, die vor ihrer Zeit lebten, Entschädigung leisten.

Nun wollen wir uns mit der Art und Weise befassen, wie Wiedergutmachungsbedingungen erfüllt werden. Damit jemand zur ursprünglichen Position oder zum ursprünglichen Zustand, von dem er abgefallen ist, wiederhergestellt werden kann, muss er eine Wiedergutmachungsbedingung schaffen, wodurch er den Ablauf seines Fehlverhaltens umkehrt. Da zum Beispiel das auserwählte Volk Jesus verhöhnte und kreuzigte, muss es den entgegengesetzten Weg gehen, um gerettet und in die ursprüngliche Position als Gottes erwähltes Volk wiederhergestellt zu werden: Es muss Jesus lieben und gerne das Kreuz tragen um seinetwillen. (Lk 14,27) Das ist der Grund, warum das Christentum zu einer Religion der Märtyrer wurde.

Darüber hinaus haben die Menschen Gott tiefes Leid zugefügt, indem sie Seinen Willen missachteten und fielen. Um dies durch Wiedergutmachung wiederherzustellen, müssen wir danach trachten, unsere reine, ursprüngliche Natur wiederherzustellen und Gottes Herz zu trösten, indem wir Gottes Willen befolgen.

Entsprechend lässt sich sagen: Da der erste Adam Gott im Stich ließ, endeten seine Nachkommen in den Armen Satans. Damit nun Jesus, der zweite Adam, die Menschen aus der Knechtschaft Satans herausführen und sie zu Gott zurückbringen konnte, musste er Gott auch dann ehren, als er von Gott verlassen wurde.

Das ist die eigentliche Ursache dafür, warum Gott Jesus am Kreuz verlassen hat. (Mt 27,46) Schließlich sei noch gesagt, dass die Gesetze einer Nation Verbrechern eine Strafe auferlegen, damit sie Wiedergutmachungsbedingungen leisten, die für die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Gesellschaft erforderlich sind.

Wer soll Wiedergutmachungsbedingungen durchführen? Wir haben weiter oben gesehen, dass die Menschen Vollkommenheit hätten erreichen sollen, indem sie ihre Verantwortung erfüllten; dann wären sie sogar berechtigt gewesen, über die Engel zu herrschen. Doch die ersten menschlichen Vorfahren versagten in ihrer Verantwortung und konnten dadurch von Satan beherrscht werden. Um der Herrschaft Satans zu entkommen und zu dem Zustand wiederhergestellt zu werden, wo wir über ihn herrschen, müssen wir als Teil unserer eigenen Verantwortung die notwendigen Wiedergutmachungsbedingungen erfüllen.

1.2 Das Fundament für den Messias

Der Messias kommt als Wahre Eltern der Menschheit, denn nur er kann die ursprüngliche Sünde beseitigen und der Menschheit, die von gefallenen Eltern stammt, die Neugeburt ermöglichen. (vgl. Christologie 4.1.1) Damit gefallene Menschen wieder zu ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt werden können, müssen sie den Messias empfangen. Doch damit wir den Messias empfangen können, müssen wir zunächst das Fundament für den Messias errichten.

Welche Wiedergutmachungsbedingungen sind erforderlich, um das Fundament für den Messias zu errichten? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zunächst verstehen, wie Adam den Zweck der Schöpfung hätte verwirklichen sollen und wie er darin versagte. Denn die Wiedergutmachungsbedingung muss ja dem Verlauf der Abweichung vom ursprünglichen Weg entgegengesetzt sein.

Um den Zweck der Schöpfung zu erfüllen, sollte Adam zwei Bedingungen erfüllen: Als Erstes sollte Adam das Glaubensfundament errichten. Adam selbst war für die Errichtung dieses Fundaments verantwortlich. Die Bedingung dafür bestand darin, Gottes Gebot, nicht von der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen, strikt einzuhalten. Diese Bedingung hätte Adam innerhalb einer bestimmten Periode seines Wachstums einhalten sollen. Er hätte damit seinen Teil der Verantwortung erfüllt. Diese Periode repräsentiert einige Zahlen von providenzieller Bedeutung. Daher kann man sich die Wachstumsperiode auch als eine Zeitspanne vorstellen, in der bestimmte Zahlen erfüllt werden müssen.

Die zweite Bedingung, die Adam erfüllen sollte, um den Zweck der Schöpfung zu verwirklichen, bestand darin, das substanzielle Fundament zu errichten. Nach der Errichtung eines unerschütterlichen Glaubensfundaments sollte Adam mit Gott eins werden und auf diese Weise das substanzielle Fundament errichten. Das heißt, er wäre zur vollkommenen Inkarnation des Wortes (Joh 1,14) mit vollkommenem Charakter geworden und hätte so Gottes ersten Segen erfüllt. Auf diese Weise hätte Adam, wäre er nicht gefallen, den Zweck der Schöpfung verwirklicht. Damit ein gefallener Mensch das Fundament für den Messias errichten kann, muss er einen ähnlichen Weg gehen: Er muss zuerst ein Glaubensfundament und dann ein substanzielles Fundament errichten.

1.2.1 Das Glaubensfundament

Weil Adam dem Wort Gottes nicht gehorchte und fiel, konnte er das Glaubensfundament nicht bilden. Daher konnte er weder die vollkommene Verkörperung des Wortes werden noch den Zweck der Schöpfung erfüllen. Um die Basis, auf der die gefallenen Menschen den Zweck der Schöpfung erfüllen können, wiederherzustellen, müssen sie zunächst das Glaubensfundament durch Wiedergutmachung wiederherstellen. Die ersten menschlichen Vorfahren versagten darin. Die Wiedergutmachungsbedingung, die für die Wiederherstellung des Glaubensfundaments erforderlich ist, hat drei Aspekte:

Erstens: Es wird eine zentrale Person benötigt. Seit der Zeit, da Adam versagte, das Glaubensfundament zu errichten, suchte Gott nach zentralen Personen, die fähig waren, das verlorene Glaubensfundament wiederherzustellen. Zu diesem Zweck ließ Gott Kain und Abel Opfer darbringen. Ebenso berief Gott Männer wie Noach, Abraham, Isaak, Jakob, Mose, die Könige und Johannes den Täufer, um sie als zentrale Personen für Seine Vorsehung einzusetzen.

Zweitens: Es muss ein Objekt für die Bedingung dargebracht werden. Als Adam seinen Glauben an Gott verlor, verlor er das Wort Gottes, das ihm anvertraut worden war, um die Bedingung für das Glaubensfundament zu erfüllen.

Das Ergebnis war, dass gefallene Menschen das Wort Gottes nicht mehr direkt empfangen konnten, um das Glaubensfundament wiederherzustellen. Daher wurde es notwendig, als Ersatz für das Wort Objekte aus der Schöpfung für die Bedingung zu opfern. Durch den Fall wurden die Menschen in ihrem Wert unter die Dinge der Schöpfung gestellt, wie geschrieben steht: „Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich.“ (Jer 17,9-11) Daher konnten die Menschen in der Zeit, bevor das Alte Testament gegeben wurde, das Glaubensfundament nur errichten, indem sie ein Opfer darbrachten wie zum Beispiel die Arche, die aus den Dingen der Schöpfung hergestellt wurde. So konnte das Glaubensfundament auch als Fundament dienen, um alle Dinge, die von Satan entweiht waren, wiederherzustellen. Im Alten-Testament-Zeitalter konnte entweder das Wort, wie es im Mosaischen Gesetz offenbart ist, oder ein Stellvertreter des Wortes — wie zum Beispiel die Bundeslade, der Tempel und verschiedene zentrale Personen — als Objekt für die Bedingung und so als Ersatz für das ursprüngliche Wort dienen. Im Neuen-Testament-Zeitalter waren das Wort, wie es in den Evangelien offenbart ist, und Jesus, die Inkarnation des Wortes, die Objekte für die Bedingung.

Vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet, wurden diese Objekte für die Bedingung geopfert, damit das Glaubensfundament errichtet werden konnte. Aus Gottes Sicht sollte das Darbringen von Objekten für die Bedingung Gottes Recht sichern, Seine Dispensation mit den Menschen durchführen zu können.

Drittens: Es muss ein zahlenmäßiger Zeitabschnitt der Wiedergutmachung erfüllt werden. Fragen, warum zum Beispiel die Dauer dieser Wiedergutmachungsperiode von einer bestimmten Zahl abhängt, die in der Vorsehung eine Bedeutung hat, und wie lange so eine Periode dauert, werden wir später im Einzelnen behandeln. (vgl. Perioden 2.4)

1.2.2 Das Substanzielle Fundament

Wie oben festgestellt, müssen wir vollkommene Verkörperungen des Wortes werden, damit wir als gefallene Menschen den Zweck der Schöpfung erfüllen können. Unsere ersten Vorfahren hatten ja versagt, diesen Zustand zu erreichen. Damit wir eine vollkommene Verkörperung werden können, ist es erforderlich, dass uns zunächst der Messias von der Ursprünglichen Sünde befreit. Doch bevor wir den Messias empfangen können, müssen wir für ihn ein Fundament errichten, was dadurch geschieht, dass wir auf der Grundlage des Glaubensfundaments ein substanzielles Fundament errichten. Nachdem wir den Messias empfangen haben und zu jener Position wiederhergestellt sind, die unsere ersten menschlichen Vorfahren vor ihrem Fall innehatten, bleibt noch immer ein Weg offen, der beschritten werden muss: Ausgerichtet auf Gottes Herz, müssen wir mit dem Messias eins werden, ihm auf dem unbekannten Weg bis zum höchsten Punkt der Wachstumsperiode folgen und auf diese Weise schließlich vollkommene Verkörperungen von Gottes Wort werden.

Gefallene Menschen können das substanzielle Fundament errichten, indem sie eine Wiedergutmachungsbedingung legen: Das ist die Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung der gefallenen Natur. Als die ersten menschlichen Vorfahren fielen und die Ursprüngliche Sünde auf sich luden, konnten sie ihre von Gott gegebene Ursprüngliche Natur nicht verwirklichen. Stattdessen eigneten sie sich die grundlegenden Eigenschaften der gefallenen Natur an. (vgl. Fall 4.6) Wenn eine gefallene Person eine Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung ihrer gefallenen Natur errichtet, kann sie das substanzielle Fundament legen und dadurch den Messias empfangen. Sie wird von der Ursprünglichen Sünde befreit und schließlich zu ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt. In späteren Kapiteln werden wir sehen, wie diese Bedingung erfüllt werden kann. (vgl. Fundament 1.2)