Die Wiederkunft
Die Wiederkunft
- Jesus hat in klaren Worten über seine Wiederkunft gesprochen. (Mt 16,27) Allerdings sagte er auch, dass keiner den Tag und die Stunde seiner Wiederkunft kenne. (Mt 24,36)
- Dennoch können wir aus dem Bibelvers „Nichts tut Gott, der Herr, ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, zuvor seinen Ratschluss offenbart hat“ (Am 3,7)
- schließen, dass Gott, der Tag und Stunde kennt, alle Geheimnisse über die Wiederkunft Seinen Propheten offenbaren wird, bevor Er Sein Vorhaben ausführt.
Wann wird Christus wiederkommen?
- Wir bezeichnen die Zeit der Wiederkunft Christi als die Letzten Tage. Wir leben heute in den Letzten Tagen.
- Wir können daher erkennen, dass heute tatsächlich die Zeit der Wiederkunft Christi ist.
- Christus muss am Ende des 2000-jährigen Neuen-Testament-Zeitalters wiederkommen, welches die Verlängerung der Vorsehung der Wiederherstellung ist, in der das vorangegangene Zeitalter durch parallele substanzielle Wiedergutmachungsbedingungen wiederhergestellt wird.
- Wir können schließen, dass die Zeit der Wiederkunft bald nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begann.
Wie wird Christus wiederkommen?
- Gott offenbart im Voraus alle wichtigen Inhalte Seines Willens in Gleichnissen und Symbolen,
- damit die Menschen jedes Zeitalters die Anforderungen der Vorsehung für ihre Zeit und für die Zukunft gemäß dem Grad ihrer Intelligenz und Spiritualität verstehen können.
- Für die Auslegung der Bibel ist es überaus wichtig, den richtigen Blickwinkel zu finden.
- In Lk 17,25 sagte Jesus voraus, was dem Herrn bei seiner Wiederkunft widerfahren würde: „Vorher aber muss er vieles erleiden und von dieser Generation verworfen werden.“
- Wenn Jesus buchstäblich auf den Wolken des Himmels käme, würde er da nicht sogar von dieser sündigen Welt bereitwillig aufgenommen und geehrt werden?
- Jesus sah voraus, dass man Christus bei seiner Wiederkunft, wenn er im Fleisch geboren wird, wahrscheinlich verfolgen und als Häretiker verurteilen würde.
- Aus diesem Grund sagte er vorher, dass der Herr leiden und von dieser Generation verworfen werden würde.
- Daher kann sich diese Prophezeiung nur erfüllen, wenn Christus im Fleisch wiederkehrt.
- In Lk 18,8 sagte Jesus: „Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?“
- Alle Christen würden bei der Wiederkunft des Herrn Glauben haben, wenn er buchstäblich auf den Wolken des Himmels käme.
- Jesus litt darunter, als er voraussah, dass Christus bei seiner Wiederkunft, wenn er als ein Mann bescheidener Herkunft auf die Erde zurückkehrt, — wie in den Tagen Jesu — keinen Glauben finden könnte.
- Daher kann sich auch diese Prophezeiung nur erfüllen, wenn Christus als ein auf Erden geborenes Kind wiederkommt.
- In Mt 7,22-23 sagte Jesus: „Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?‘
- Dann werde ich ihnen antworten: ‚Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!‘“
- Bei der Wiederkunft Christi werden jene Christen, die ein wundersames und glorreiches Erscheinen erwarten, ihn mit großer Wahrscheinlichkeit zurückweisen, wenn er im Fleisch und aus niederer Herkunft kommt.
- Dann wird dem Herrn, ganz gleich, wie gläubig sie auch sein mögen, keine andere Wahl bleiben, als sie zurückzuweisen, weil sie sich gegen Gott gestellt haben werden.
- Daher zeigt auch diese Prophezeiung, dass Jesus nicht auf den Wolken kommen kann.
- Nach der Lehre des Göttlichen Prinzips gibt es mehrere Gründe, warum Christus als irdischer Mensch wiederkommen muss.
- Gott schuf sowohl die Physische als auch die Geistige Welt.
- Dann schuf Gott die Menschen mit beiden Aspekten: Geist und Körper. Er wollte nämlich, dass sie über beide Welten herrschten, indem sie Seine Segen erfüllten.
- Daher muss Christus bei seiner Wiederkunft als ein menschliches Wesen kommen und in Geist und Körper zur Vollkommenheit heranwachsen.
- Danach muss er die gesamte Menschheit geistig und physisch mit sich verbinden, sie in Geist und Fleisch zur Vollkommenheit führen und befähigen, Herren der Geistigen wie der Physischen Welt zu werden.
Wo wird Christus wiederkommen?
- Manche Christen erwarten, dass Christus im jüdischen Volk wiederkommen wird. Sie berufen sich dabei auf Stellen wie Offb 7,4, Mt 10,23 und Mt 16,28.
- Doch in Mt 21,33-43 teilt Jesus klar mit, dass er nicht zu einem Volk zurückkehrt, das ihn verfolgt hat.
- Gott wird diesem Volk die Mission entziehen, die Er ihm früher anvertraut hatte, und sie einem anderen Volk geben, das bei der Wiederkunft Christi die entsprechenden Früchte bringen kann.
- Daher sind nicht die Nachkommen Abrahams das auserwählte Volk nach der Kreuzigung Jesu, sondern die Christen, die den Glauben Abrahams geerbt haben.
- Offb 7,2-4 deutet an, dass das Siegel des lebendigen Gottes auf die Stirn von 144.000 im Osten gedrückt wird, wo die Sonne aufgeht.
- Offb 14,1 sagt, dass diese Auserwählten Christus bei seiner Rückkehr begleiten werden.
- Daraus können wir schließen, dass die Nation, die die Aufgabe Gottes erben und die entsprechenden Früchte für die Wiederkunft bringen wird, im Osten liegt.
- Von alters her galten die drei Nationen Korea, Japan und China als die Nationen im Osten.
- Als die Zeit der Wiederkunft begann, war Japan eine faschistische Nation und verfolgte die Christen in Korea mit aller Härte.
- China war zur selben Zeit ein fruchtbarer Boden für den Kommunismus und wurde schließlich eine kommunistische Nation.
- Infolgedessen standen beide Nationen auf der Seite Satans.
- Daher ist Korea die Nation im Osten, in der Christus wiederkommen wird.
- Das erste Israel musste 400 Jahre Sklaverei in Ägypten erleiden, um auf dem nationalen Weg der Wiederherstellung Kanaans die Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan zu erfüllen.
- Das zweite Israel musste auf dem weltweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans 400 Jahre Verfolgung im Römischen Reich durchstehen.
- Auch das dritte Israel, das koreanische Volk, musste für eine bestimmte Zeit unter einer Nation auf der Seite Satans Leid erdulden, um die Zahl 40 zu erfüllen.
- Dadurch konnte es die Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan erfüllen, die erforderlich ist, um den Weg der Wiederherstellung von Kanaan auf kosmischer Ebene zu beginnen.
- Dies war die Zeit von 40 Jahren, in der Korea als japanische Kolonie unbeschreibliches Leid ertragen musste.
- Beim Fall der ersten menschlichen Vorfahren trennten sich Gottes und Satans Wege an einem einzigen Punkt.
- Diese getrennten Realitäten verfestigten sich getrennt voneinander in einer Kain-Typ- und einer Abel-Typ-Welt, die sich schließlich zur kommunistischen und zur demokratischen Welt entwickelten.
- Als diese beiden Welten miteinander in Konflikt gerieten, war das Zentrum der Auseinandersetzung die Halbinsel Korea.
- Religionen, Ideologien, politische Kräfte und Wirtschaftssysteme kamen alle miteinander in Konflikt und verursachten in der Gesellschaft Koreas große Verwirrung, was in der Folge weltweite Auswirkungen hatte.
- Um ein Objektpartner von Gottes Herz zu werden, müssen wir zunächst einen Weg von Blut, Schweiß und Tränen gehen.
- Jene Nation, die geeignet ist, der Objektpartner von Gottes Herz zu sein, muss ein tugendhaftes Volk sein.
- Das koreanische Volk mit seiner homogenen 4000-jährigen Geschichte hat keine andere Nation angegriffen.
- Das koreanische Volk hat von Natur aus einen religiösen Charakter.
- Die Menschen in Korea haben eine starke Sehnsucht verspürt, Gott zu verehren, und Tugenden wie Treue, kindliche Ergebenheit und Reinheit immer geschätzt.
- Das koreanische Volk hat an die Prophezeiungen geglaubt, dass der gerechte König kommen und ein immer währendes Königreich in seinem Land errichten wird.
- Diese messianische Erwartung wurde durch das Chonggamnok offenbart, ein Buch von Prophezeiungen, das im 14. Jahrhundert in Korea geschrieben wurde.
- Gläubige jeder Religion in Korea haben die Offenbarung erhalten, dass die Gründer ihrer Religionen in Korea wiederkommen werden.
- Geistig offene Christen erhalten Offenbarungen und Zeichen, die bestätigen, dass Christus in Korea wiederkommt. Diese Offenbarungen sprießen wie Pilze nach dem Regen.
- Daher erhalten viele die eindeutige Offenbarung, dass der Herr in Korea wiederkommt.
- Die geistigen und materiellen Aspekte der Zivilisation, die sich aus Religion und Wissenschaft entwickelt haben und in der ganzen Welt aufgeblüht sind, werden in Korea mit Hilfe der neuen Wahrheit aufeinander abgestimmt und vereinigt werden.
- Dann werden sie in der idealen Welt, die Gott so sehr ersehnt, ihre Früchte tragen.
- Zunächst werden alle Zivilisationen, die sich im Binnenland entwickelt haben, in Korea Früchte tragen.
- Des Weiteren sollen auch jene Zivilisationen, die an den Ufern von Flüssen und Meeren entstanden sind, in der pazifischen Zivilisation, wozu Korea gehört, Früchte tragen.
- Schließlich sollen die Zivilisationen, die in den unterschiedlichen Klimazonen entstanden sind, in der Zivilisation der gemäßigten Zone von Eden, also in Korea, Frucht bringen.
Parallelen zwischen den Tagen Jesu und heute
- Die Periode der Wiederkunft ist eine Parallele zur Zeit Jesu, und beide Perioden sind einander sehr ähnlich.
- Das Christentum unserer Tage — wie das Judentum zur Zeit Jesu — haftet zu starr an institutionalisierten Autoritäten und Gebräuchen, während es innerlich korrupt ist.
- Wenn Menschen über die Wiederkunft Christi Offenbarungen erhalten oder seine Worte hören, werden sie ähnlich reagieren wie die Juden zur Zeit Jesu.
- Sowohl zur Zeit Jesu als auch bei der Wiederkunft werden viele fromme Gläubige, die sich auf den Weg des Glaubens machten mit der Hoffnung, in den Himmel zu kommen, schließlich erkennen, dass sie sich in der Hölle befinden.
Die verwirrende Sprachenvielfalt und die Notwendigkeit ihrer Vereinigung
- Wären die Menschen nicht gefallen, hätten wir eine Weltfamilie gebildet, die mit einem Körper verglichen werden kann, dessen Glieder miteinander in Verbindung stehen und dessen Haupt Gott ist.
- Alle würden dann eine gemeinsame Sprache sprechen; es wären niemals so viele Sprachen entstanden, die untereinander nicht verständlich sind.
- Wenn wir die ideale Welt einer globalen Familie verwirklichen wollen, die Christus bei seiner Wiederkunft als Wahre Eltern verehren kann, dann müssen unsere Sprachen sicherlich vereinigt werden.
- Wenn Christus tatsächlich in Korea wiederkommt, wird er sicherlich koreanisch sprechen. Koreanisch wird dann die Muttersprache aller Menschen werden, und alle Menschen sollten es sprechen lernen.
- Die gesamte Menschheit wird ein Volk werden, eine Sprache verwenden und so eine weltweite Nation unter Gott errichten.