Mose und Jesus in der Vorsehung der Wiederherstellung
Mose und Jesus in der Vorsehung der Wiederherstellung
- Im Hinblick auf Gottes Erlösungswerk enthält die Bibel viele Geheimnisse. Es heißt: „Nichts tut Gott, der Herr, ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, zuvor seinen Ratschluss offenbart hat.“ (Am 3,7)
- Doch weil die Menschen das Prinzip von Gottes Vorsehung nicht kannten, waren sie nicht in der Lage, die in der Bibel verborgenen Geheimnisse zu erkennen.
- Die biblische Lebensbeschreibung eines Propheten ist nicht nur ein historischer Bericht. Vielmehr enthüllt die Bibel aufgrund des Lebenslaufs eines Propheten den Weg, den gefallene Menschen gehen müssen.
- Insbesondere werden wir untersuchen, wie Gott die Wege der Vorsehung von Jakob und Mose als Vorbild für den Weg Jesu festgelegt hat, um die Menschheit zu retten.
Modellhafte Wege der Unterwerfung Satans
- Jakobs gesamter Weg wurde zum Vorbild für Mose und Jesus.
- Mose beschritt einen Weg der Unterwerfung Satans; dies war das Modell für den Weg, den Jesus später gehen würde.
- Jesus kam, um Satan substanziell zu unterwerfen.
- Gott ließ Jakob einen Weg gehen, der symbolisch den Weg Jesu darstellte.
- Darüber hinaus ist der Weg Jakobs das Modell für den Weg, den die Israeliten und die gesamte Menschheit gehen müssen, um Satan zu unterwerfen und das Ziel der Vorsehung der Wiederherstellung zu erreichen.
- Das Ziel der Vorsehung der Wiederherstellung ist erreicht, wenn die Menschen Satan dazu bringen, sich freiwillig zu unterwerfen, und sie zu seinem Herrn werden.
- Sie müssen dies tun, indem sie ihren Teil der Verantwortung erfüllen.
- Jesus als Messias und wahrer menschlicher Vorfahr beschritt als Erster den Weg, auf dem er Satan vollständig unterwarf. Seitdem leitet er gläubige Menschen an, seinem Beispiel zu folgen.
- Da sich Satan nicht einmal Gott demütig unterwirft, wird er sich auf keinen Fall bereitwillig Jesus unterwerfen und noch viel weniger gewöhnlichen Gläubigen.
- Gott, der für die Menschen, die Er geschaffen hat, Verantwortung übernimmt, berief Jakob und wirkte durch ihn, um uns symbolisch zu zeigen, wie man Satan dazu bringen kann, sich zu unterwerfen.
- Mose folgte dem Muster, das im Weg Jakobs symbolisch aufgezeigt wurde, und konnte dadurch Satan unterwerfen.
- In ähnlicher Weise baute Jesus auf dem Muster von Moses Weg auf und konnte so Satan substanziell unterwerfen.
Die Vorsehung der Wiederherstellung unter Moses Führung
- Mose war die Hauptperson für die Wiederherstellung des Glaubensfundaments.
- Nach Ablauf der 400 Jahre Sklaverei musste am Beginn des Rückwegs in das verheißene Land Kanaan von neuem ein Glaubensfundament errichtet werden.
- Mose unterschied sich von allen früheren Hauptpersonen, die berufen waren, das Glaubensfundament zu errichten.
- Erstens: Mose stand in der Position Gottes und handelte an Seiner Stelle.
- Zweitens: Gott setzte Mose als Modell für Jesus ein.
- Im Unterschied zu Abel, Noach und Abraham brauchte Mose kein symbolisches Opfer darzubringen.
- Vielmehr konnte er das Glaubensfundament dadurch errichten, dass er lediglich Gottes Wort gehorchte und eine Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan erfüllte.
- Im Zeitalter der Vorsehung für das Fundament der Wiederherstellung arbeitete Gott daran, das substanzielle Fundament auf der Familienebene zu errichten.
- Beim Eintritt in das Zeitalter der Vorsehung der Wiederherstellung arbeitete Gott daran, das substanzielle Fundament auf nationaler Ebene zu errichten.
- Nachdem Mose einmal die Position Abels erlangt hatte, sollten die Israeliten, die in der Position Kains standen, durch ihren Gehorsam Mose gegenüber die Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung der gefallenen Natur auf nationaler Ebene erfüllen.
- Dadurch hätten sie das substanzielle Fundament auf nationaler Ebene erfüllt.
- Mose sollte durch Wiedergutmachung das Glaubensfundament auf nationaler Ebene wiederherstellen,
- und die Israeliten sollten unter seiner Führung durch Wiedergutmachung das substanzielle Fundament auf nationaler Ebene wiederherstellen.
- Das hätte das Fundament für den Messias auf nationaler Ebene gebildet.
- Mose führte die Israeliten aus Ägypten, der satanischen Welt,
- mit Zeichen und Wundern, leitete sie durch das Rote Meer
- und ließ sie durch die Wüste ziehen. Danach betraten sie das gelobte Land Kanaan.
- Das deutete den Weg an, auf dem Jesus später die Christen, das zweite Israel, führen würde.
- Mit Zeichen und Wundern würde Jesus die Christen aus dem Leben der Sünde zu sich nehmen und sie sicher durch die tobende See des Bösen leiten.
- Er würde sie durch eine Wüste ohne Leben spendendes Wasser führen und sie danach in den von Gott verheißenen Garten Eden bringen.
- Beide Wege mussten wegen des Unglaubens der Israeliten dreimal beschritten werden.
- Damit Mose zur Hauptperson für die Wiederherstellung des Glaubensfundaments werden und sich dafür qualifizieren konnte, die Israeliten aus Ägypten zu führen,
- musste er zuerst als Einzelperson die nationale Wiedergutmachungsperiode von 400 Jahren ererben und eine Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan erfüllen.
- Um diese Ziele zu erreichen, wurde Mose in den Palast des Pharao gebracht, ins Zentrum der satanischen Welt, wo er 40 Jahre verbrachte.
- Während seines 40-jährigen Lebens im Palast des Pharao erfüllte Mose die Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan und stellte dadurch das Glaubensfundament wieder her.
- Die Israeliten, die in der Position Kains standen, sollten Mose, der die Position Abels erlangt hatte, nachfolgen und ihm gläubig gehorchen.
- Indem sie Gottes Willen von Mose ererbten und das Gute vermehrten, würden sie die Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung der gefallenen Natur auf nationaler Ebene erfüllen und das substanzielle Fundament auf nationaler Ebene errichten.
- Die Israeliten sollten das substanzielle Fundament errichten, indem sie seit ihrem Auszug aus Ägypten bis zu ihrem Einzug in das gelobte Land Kanaan Mose nachfolgten.
- Gott eröffnete die Vorsehung für den Beginn, als Mose den Ägypter tötete.
- Als Mose sah, dass ein ägyptischer Aufseher einen seiner Brüder misshandelte, wurde er von brennender Liebe zu seinem Volk erfasst; er schlug zu und tötete den Mann.
- Als die Israeliten sahen, dass Mose den Ägypter umbrachte, missverstanden sie ihn und redeten schlecht von ihm.
- Der Pharao hörte von diesem Vorfall und wollte Mose töten. Widerwillig verließ Mose die Israeliten und floh in die Wüste von Midian.
- Das substanzielle Fundament war zerstört und der erste Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene war gescheitert.
- Als der erste Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene scheiterte, beanspruchte Satan die 40 Jahre, die Mose im Palast des Pharao verbracht hatte.
- Damit nun Mose den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans beginnen konnte, musste er nochmals ein Glaubensfundament errichten und dafür abermals eine Periode von 40 Jahren erfüllen, um durch Wiedergutmachung seine verlorenen 40 Jahre im Palast wiederherzustellen.
- Mose legte in den 40 Jahren, die er in der Wüste von Midian verbrachte, eine zweite Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan.
- Er stellte das Glaubensfundament wieder her, das notwendig war, um den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene beginnen zu können.
- Um die Vorsehung für den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene zu beginnen, gewährte Gott Mose drei Wunderzeichen und zehn Plagen, um sich damit gegen die Ägypter zu behaupten.
- Die Israeliten glaubten und folgten Mose. Daher konnten sie den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene beginnen.
- Die Israeliten mussten während ihrer Reise Mose vertrauen und ihm gehorchen.
- Bevor sie nicht die Wüste mit unerschütterlichem Glauben an Mose durchquert und das Land Kanaan betreten hatten, konnte das substanzielle Fundament auf nationaler Ebene nicht errichtet werden.
- Wären die Israeliten Mose beim ersten Weg gefolgt, hätte sie Mose auf direktem Weg durch das Land der Philister geführt, und sie hätten in einundzwanzig Tagen Kanaan erreicht.
- Diese Zeit entsprach den 21 Jahren Jakobs in Haran.
- Doch auf dem zweiten Weg führte Gott das Volk nicht auf dem direkten Weg.
- Er machte sich Sorgen, die Israeliten könnten wieder den Glauben verlieren und nach Ägypten zurückkehren, wenn sie auf die kriegerischen Philister stießen.
- Stattdessen führte sie Gott auf einem langen Umweg durch das Rote Meer und durch die Wüste. Gott wollte sie erst nach einundzwanzig Monaten nach Kanaan bringen.
- Um den nationalen Weg zu beginnen, verlangte Mose, drei Tage verreisen zu dürfen mit der Absicht, den Pharao zu täuschen und das Volk aus der Knechtschaft zu befreien.
- Die Israeliten brachen von Ramses auf und hielten während ihrer 3-tägigen Reise bis zum ersten Lager in Sukkot am Willen Gottes fest.
- Am Ufer des Roten Meeres streckte Mose auf Gottes Geheiß seinen Stab aus und teilte die Wasser; dann führte er die Israeliten trockenen Fußes hindurch.
- Als ihnen die Ägypter in ihren Streitwagen nachsetzten, schlossen sich die Wasser. Sie wurden überschwemmt und kamen in den Fluten um.
- Die Israeliten erreichten die Wüste von Sin. Von da an ernährte sie Gott mit Manna und Wachteln.
- Als die Israeliten bei Refidim lagerten, gab es kein Trinkwasser.
- Gott gab Mose den Auftrag, den Fels am Horeb zu schlagen, damit daraus Wasser entspringe.
- Mose handelte dem Auftrag entsprechend und gab den Leuten Wasser, das ihnen das Leben rettete. (Ex 17,6)
- Die Israeliten gelangten in die Wüste Sinai. Dann nahm Mose 70 Älteste mit sich und bestieg den Berg Sinai, um Gott zu begegnen.
- Im Laufe seiner 40-tägigen Fastenzeit erhielt Mose Anweisungen für den Bau der Bundeslade und der Wohnstätte.
- Als die 40-tägige Fastenzeit zu Ende war, erhielt Mose die beiden Steintafeln, auf die Gott die Zehn Gebote geschrieben hatte.
- Doch als Mose den Berg Sinai hinabstieg und zu den Israeliten kam, musste er feststellen, dass sie ein goldenes Kalb anbeteten.
- Mose brannte vor Zorn, als er das sah. Er schleuderte die Steintafeln zu Boden und zerschmetterte sie am Fuß des Berges (erstes Scheitern).
- Nachdem Mose ein zweites Mal 40 Tage gefastet hatte, diktierte Gott ihm die Zehn Gebote und Mose schrieb sie auf die Tafeln.
- Mose nahm die Tafeln und trat erneut vor die Israeliten hin.
- Diesmal akzeptierten sie Mose. Nach seinen Anweisungen bauten sie die Bundeslade und errichteten die Wohnstätte.
- Die zwei Steintafeln, auf denen das „Wort“ geschrieben stand, symbolisierten den wiederhergestellten Adam und die wiederhergestellte Eva sowie Jesus und die für ihn vorgesehene Braut (Heiliger Geist).
- Die Wohnstätte repräsentierte Jesus symbolisch.
- Die Bundeslade symbolisierte den Kosmos und zugleich repräsentierte sie die gesamte Wohnstätte im kleineren Format.
- Zu welchem Zweck gab Gott den Israeliten die Steintafeln und ließ sie die Wohnstätte und die Bundeslade bauen?
- Die Israeliten verloren im Laufe ihrer Reise immer wieder den Glauben. Schließlich bestand die Gefahr, dass selbst Mose in Unglauben fallen könnte.
- Um dieser Situation vorzubeugen, errichtete Gott ein Objekt des Glaubens, das immer gleich blieb, auch wenn sich die Menschen änderten.
- Wegen des Unglaubens der Israeliten wurde auch das zweite Fundament für die Wohnstätte von Satan entweiht.
- Doch den Israeliten wurde noch eine weitere Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan gestattet, um in ihrem dritten Versuch durch Wiedergutmachung das Fundament für die Wohnstätte wiederherzustellen.
- Die 40-tägige Mission, das Land Kanaan auszukundschaften, wurde ihnen als Bedingung gegeben, um dies zu erreichen.
- Als die Kundschafter zurückkehrten, berichteten alle, ausgenommen Josua und Kaleb, ohne Glauben und Vertrauen.
- Als die Israeliten diese Berichte hörten, waren sie erneut gegen Mose aufgebracht.
- Wegen ihres Unglaubens misslang das dritte Fundament für die Wohnstätte.
- Satan konnte dreimal in das Fundament für die Wohnstätte eindringen.
- Daher wurde die nationale Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung der gefallenen Natur nicht erfüllt und das substanzielle Fundament für den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene nicht errichtet.
- So scheiterte der gesamte zweite Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene. Gottes Vorsehung musste um einen dritten Weg verlängert werden.
- Der zweite Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene scheiterte.
- Die 40 Jahre, die Mose in der Wüste von Midian zugebracht hatte, um das Glaubensfundament wiederherzustellen, wurden von Satan beansprucht.
- Weil der Auftrag, das Land Kanaan auszukundschaften, misslungen war, musste das Volk 40 Jahre in der Wüste umherwandern, ein Jahr für jeden Tag, den die Kundschafter in Kanaan verbracht hatten, bis sie nach Kadesch-Barnea zurückkehrten.
- Die 40-jährige Wüstenwanderung diente Mose zur Trennung von Satan, der in das frühere Glaubensfundament eingedrungen war,
- und dazu, durch Wiedergutmachung das Glaubensfundament für den dritten Weg wiederherzustellen.
- Wegen des Unglaubens der Israeliten konnte Satan dreimal in das Fundament für die Wohnstätte eindringen.
- Daher wurde das substanzielle Fundament für den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene nicht errichtet.
- So scheiterte der gesamte zweite Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene.
- Gottes Vorsehung musste um einen dritten Weg verlängert werden.
- In den 40 Jahren errichtete Mose das Glaubensfundament für den dritten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene.
- Damit erlangte er auch die Position Abels für das substanzielle Fundament.
- Für die Israeliten bestand das Ziel während der 40 Jahre Wüstenwanderung darin, die Vorsehung zu erfüllen, um den dritten Weg zu beginnen.
- Der dritte Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene sollte beginnen, nachdem eine Vorsehung für den Beginn erfüllt war, die auf dem Fels beruhte.
- Hätten die Israeliten künftig die Wohnstätte mit Glauben und Hingabe geehrt und wären sie Mose nach Kanaan gefolgt, so hätten sie das substanzielle Fundament des dritten nationalen Weges errichtet.
- Um die Vorsehung für den Beginn, die auf dem Fels beruhte, durchzuführen, beauftragte Gott Mose, mit seinem Stab den Fels zu schlagen, damit Wasser aus ihm hervorkäme und damit der Durst des Volkes gelöscht würde.
- Doch als Mose hörte, dass das Volk gegen ihn aufgebracht war und sich beklagte, kein Wasser zu haben, verlor er vor Wut die Selbstkontrolle und schlug den Fels zweimal.
- Weil Mose den Fels zweimal schlug, zerstörte er die Vorsehung für den Beginn, die vom Fels ausgehen sollte.
- Daraus folgte, dass er nicht das verheißene Land betreten durfte.
- Gott stellte Josua in die Position Moses und gebot den inneren Israeliten, ihm zu gehorchen und mit ihm auf dem Fundament für die Wohnstätte zu stehen.
- Josua sandte zwei Männer aus, die die befestigte Stadt Jericho erkunden sollten.
- Als die zwei Kundschafter zurückkehrten, berichteten sie gläubig: „... alle Bewohner vergehen aus Angst vor uns.“ (Jos 2,24)
- Israels gesamte jüngere Generation, die in der Wüste aufgewachsen war, glaubte dem Bericht der Kundschafter, und dieser Glaube ermöglichte ihnen, den dritten Weg zu beginnen.
- Nachdem die Israeliten unter Josua die 3-tägige Periode erfüllt hatten, führte die Bundeslade sie zum Jordan.
- Die Steintafeln, die in der Bundeslade lagen, sowie die Wolken- und die Feuersäule symbolisierten in gleicher Weise Jesus und die für ihn vorgesehene Braut.
- Als die Bundeslade in den Jordan kam, teilte sich das Wasser und gab für das Volk, das der Bundeslade folgte, einen Weg frei, damit sie auf dem Flussbett gehen konnten.
- Nachdem sie durch den Jordan gezogen waren, schlugen sie in Gilgal ihr Lager auf und feierten das Passahfest.
- Danach brachen sie zur Stadt Jericho auf.
- Nachdem sie sieben Tage lang um die Stadt gezogen waren, brach das Volk in großes Kriegsgeschrei aus und die Stadtmauern stürzten in sich zusammen.
- Dann begann Josua, den Feind mit unüberwindlicher Kraft anzugreifen. Insgesamt besiegte er einunddreißig Könige.
- Durch Josuas Sieg errichteten die Israeliten auf dem dritten Weg das substanzielle Fundament auf nationaler Ebene und das Fundament für den Messias.
- Doch gefallene Menschen hatten bereits mächtige Nationen gegründet wie zum Beispiel Ägypten, die von satanischen Herrschern regiert wurden, welche sich gegen Gottes Vorsehung der Wiederherstellung richteten.
- Selbst als unter der Führung Josuas das Fundament für den Messias auf nationaler Ebene errichtet war, war es nun notwendig, ein souveränes Königreich zu errichten, von dem aus der Messias den satanischen Nationen dieser Welt gegenübertreten konnte.
- Doch als die jüngere Generation Kanaan einmal betreten hatte, verlor auch sie den Glauben.
- Daher wurde Gottes Vorsehung erneut verlängert und erlitt bis zur Zeit Jesu wiederholt Rückschläge.
Die Vorsehung der Wiederherstellung unter Jesu Führung
- Am Anfang hätte Adam über die Engel herrschen sollen, doch weil er fiel, gelangte die Menschheit unter Satans Herrschaft.
- Jesus kam als zweiter Adam, um Satan persönlich zu unterwerfen und das Reich Gottes zu errichten.
- Jakob ging den symbolischen Weg, um Satan zu unterwerfen,
- während Mose den abbildhaften Weg beschritt.
- Sie wurden damit zu Vorläufern für Jesus, der dann den substanziellen Weg ging.
- Auf seinem Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene folgte Jesus dem Vorbild, das mit dem Weg der Wiederherstellung Kanaans auf nationaler Ebene aufgezeigt wurde, als Mose daran arbeitete, Satan zu unterwerfen.
- Als Gott zu Mose sagte: „Einen Propheten wie dich will ich ihnen ... erstehen lassen. Ich will ihm meine Worte in den Mund legen“ (Dtn 18,18), war mit dem Propheten Jesus gemeint.
- Auf dem ersten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene war Johannes der Täufer die Hauptperson, die damit betraut war, das Glaubensfundament zu errichten.
- Während Mose im Palast des Pharao lebte, lernte er seine Brüder und die Traditionen seiner Väter lieben.
- Während Johannes der Täufer in der Wüste lebte, lernte er zu glauben und dem Himmel zu gehorchen und bereitete sich auf den Messias vor.
- Auf diese Weise erfüllte Johannes der Täufer erfolgreich die Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan
- und konnte dadurch das Glaubensfundament für den ersten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene errichten.
- Da Johannes der Täufer durch Wiedergutmachung das Glaubensfundament wiederhergestellt hatte, erlangte er die Position Abels, um die Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung der gefallenen Natur auf weltweiter Ebene zu erfüllen.
- Gott führte die Vorsehung für den Beginn durch, indem Er die Juden durch Wunder, die sich im Leben von Johannes ereigneten, ermutigte, an den Täufer zu glauben.
- Da das jüdische Volk Johannes dem Täufer vertraute und ihm nachfolgte, konnte es den Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene beginnen.
- Johannes der Täufer hegte Jesus gegenüber Zweifel, auch wenn er für ihn Zeugnis abgelegt hatte. Er leugnete, Elija zu sein; doch in Wahrheit kam er, um die Mission Elijas zu erfüllen.
- Seine Aussage blockierte nicht nur den Weg des jüdischen Volkes zu Jesus, sondern sie brachte das Volk sogar dazu, sich gegen Jesus zu stellen.
- Im Ergebnis verließ Johannes die Position Abels und konnte das substanzielle Fundament und damit das Fundament für den Messias nicht errichten.
- Dadurch misslang der erste Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene. Wie zu Moses Zeit wurde alles um einen zweiten und schließlich um einen dritten Weg verlängert.
- Satan drang in das Glaubensfundament ein, das Johannes für den ersten Weg errichtet hatte.
- Nun musste Jesus selbst die Mission Johannes‘ des Täufers übernehmen und durch Wiedergutmachung das Glaubensfundament wiederherstellen, um sich auf den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene zu machen.
- Als Jesus in der Wüste 40 Tage fastete, diente es dazu, sich von Satan zu trennen und das Glaubensfundament wiederherzustellen.
- Da er sich in dieser Lage befand, befahl Jesus den Jüngern, den Juden nicht zu sagen, dass er der Messias sei.
- Erstens: Jesus stellte in der Position Johannes‘ des Täufers durch Wiedergutmachung das Glaubensfundament für den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene wieder her.
- Damit stellte Jesus horizontal all das wieder her, was im vertikalen Verlauf der Vorsehung Gott geopfert worden war, um das Glaubensfundament zu errichten.
- Des Weiteren stellte Jesus durch Wiedergutmachung all die Grundlagen der Zahl 40 für die Trennung von Satan gleichzeitig wieder her, die während der 4000 Jahre seit Adam durchgeführt worden waren.
- Zweitens: Jesus stieg von der Position Johannes‘ des Täufers zu der des Messias auf und ebnete den Weg für die Erfüllung von Gottes Drei Großen Segen und die Wiederherstellung der Vier-Positionen-Grundstruktur.
- Jesus war die Erfüllung der drei äußeren Gnadenzeichen (Steintafeln, Bundeslade und Wohnstätte) und der Zehn Gebote.
- Daher begann Gott die Vorsehung für den Beginn des zweiten Weges der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene basierend auf den Worten und Wundern Jesu.
- Vom Fundament für den Messias aus wäre Jesus aus der Position Johannes‘ des Täufers zur Position des Messias emporgestiegen.
- Dann hätte er alle Menschen mit sich verbunden: Sie wären neu geboren und von der Ursprünglichen Sünde gereinigt worden und mit Gott im Herzen eins geworden.
- Sie hätten ihre ursprüngliche, von Gott gegebene Natur wiederhergestellt und zur Zeit Jesu das Reich Gottes auf Erden errichtet.
- Satan trat Jesus in Judas Iskariot entgegen, jenem Jünger, der ihn verraten hat.
- Wegen des Unglaubens der jüdischen Führer und des Judas konnte Jesus weder das substanzielle Fundament noch das Fundament für den Messias für den zweiten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene errichten.
- Der zweite Weg auf weltweiter Ebene endete daher auf tragische Weise.
- Jesus, der das Zentrum des Glaubens für die Juden war, musste den Weg des Todes gehen und gekreuzigt werden,
- und das jüdische Volk verlor denjenigen, der das geistige und physische Zentrum seines Glaubens sein sollte.
- Es hatte keine Grundlage mehr, auf der es den dritten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene als substanziellen Weg hätte beginnen können.
- Vielmehr sollten die Christen als das zweite Israel diesen Weg als geistigen Weg beginnen, wobei sie den auferstandenen Jesus als Zentrum ihres Glaubens ehrten.
- Christus wird bei seiner Wiederkunft die Mission Jesu übernehmen. Er wird sowohl geistig als auch physisch den dritten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene vollenden.
- Nachdem Jesus seinen Körper am Kreuz aufgegeben hatte, nahm er die Mission Johannes‘ des Täufers geistig wieder auf.
- In den 40 Tagen von seiner Auferstehung bis zur Himmelfahrt erfüllte Jesus die geistige Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan.
- Dadurch stellte er das Glaubensfundament für den geistigen Weg auf dem dritten Weg der Wiederherstellung Kanaans auf weltweiter Ebene wieder her.
- Jesus erfüllte durch seine Erscheinungen nach seiner Auferstehung die Grundlage der Zahl 40 für die Trennung von Satan, wobei er geistig in der Position Johannes‘ des Täufers stand.
- Dadurch legte er das Glaubensfundament für den geistigen Weg in der Position eines geistigen Wahren Vaters. Gleichzeitig erreichte er von der Position eines Kindes her die Position Abels, um die Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung der gefallenen Natur zu erfüllen.
- Der auferstandene Jesus war selbst die geistige Erfüllung der Steintafeln, der Bundeslade und der Wohnstätte.
- Er sammelte die Jünger, die sich über ganz Galiläa zerstreut hatten, und führte die Vorsehung für den Beginn durch, indem er ihnen Macht gab, Zeichen und Wunder zu wirken.
- Die Gläubigen standen in der Position Kains.
- Wenn sie an Jesus glaubten und ihm ergeben nachfolgten, konnten sie die Wiedergutmachungsbedingung zur Beseitigung der gefallenen Natur erfüllen und das geistige substanzielle Fundament wiederherstellen.
- Die Jünger errichteten das geistige substanzielle Fundament und das geistige Fundament für den Messias.
- Auf diesem Fundament stieg Jesus von der Position des geistigen Trägers der Mission Johannes‘ des Täufers zu der Position des geistigen Messias auf und sandte den Heiligen Geist.
- Daraufhin wurden Jesus und der Heilige Geist zu den geistigen Wahren Eltern und begannen mit dem Werk der Neugeburt.
- Seit der Zeit der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten (Apg 2,1-4) arbeiten der auferstandene Jesus als geistiger Wahrer Vater und der Heilige Geist als geistige Wahre Mutter in Einheit,
- um geistige Neugeburt zu gewähren, indem sie die Gläubigen geistig mit sich verbinden. Das bewirkt die geistige Erlösung.
- Wenn die Christen an den auferstandenen Jesus, der auf dem geistigen Fundament für den Messias steht, glauben und ihm dienen,
- können sie die Wiederherstellung des geistigen Kanaan erfüllen und in dessen Bereich der Gnade gelangen.
- Andererseits ist ihr physischer Körper in derselben Position wie der Körper Jesu,
- der durch die Kreuzigung von Satan angegriffen wurde.
- Daher sind die Christen noch immer von der Ursprünglichen Sünde befleckt und müssen deshalb den Weg der Trennung von Satan gehen, um sich auf die Wiederkunft Christi vorzubereiten.
- Während Jesus Kanaan als ein geistiges Gebiet weltweit wiederhergestellt hat, wird Christus bei seiner Wiederkunft diesen dritten weltweiten Weg als substanziellen Weg erfüllen und das Reich Gottes auf Erden errichten.
- Aus diesem Grund muss er auf Erden im Fleisch geboren werden.
- Er wird nicht sterben, bevor er die Vorsehung der Wiederherstellung vollendet hat.
- Und zwar deshalb, weil Gottes Vorsehung mit Adam begann, mit Jesus verlängert wurde und mit Sicherheit bei der Wiederkunft erfüllt werden wird.
- Außerdem hat Gottes geistige Vorsehung der Wiederherstellung während der 2000 Jahre seit Jesus ein demokratisches, soziales und rechtliches Umfeld geschaffen, das Christus bei seiner Wiederkunft beschützen wird.
- Das höchste Ziel von Gottes Vorsehung der Wiederherstellung besteht in der Wiederherstellung der gefallenen Menschen, die keine Verbindung zu Gottes Abstammungslinie haben, zu Kindern, die direkt aus Gott geboren sind.
- Zur Zeit Noachs konnte seine Familie als Diener von Dienern in eine indirekte Beziehung zu Gott treten, weil Noach äußerste Hingabe bewiesen hatte.
- Abrahams Familie und ihre Nachkommen, Gottes auserwähltes Volk, wurden in die Position von Dienern Gottes gehoben.
- Zur Zeit Jesu wurden die Jünger aus der Position von Dienern in die Position von Adoptivkindern gehoben.
- Christus wird zurückkehren und alle Menschen zu Kindern von Gottes direkter Abstammungslinie wiederherstellen.
- Der wiedergekommene Christus wird die Vorsehung für den Beginn auf der Grundlage des Wortes leiten und danach das Fundament für den Messias geistig wie physisch vollenden.
- Auf diesem Fundament wird er alle Menschen mit sich verbinden, sie von der Ursprünglichen Sünde reinigen und sie zu Gottes Kindern wiederherstellen, die aus Seiner Abstammungslinie geboren sind.
- Christus wird bei seiner Wiederkunft anfangen, das Fundament für den Messias geistig und physisch auf der Familienebene zu errichten.
- Danach wird er seinen Wirkungskreis auf den Stamm, die Gesellschaft, die Nation, die Welt und schließlich den Kosmos ausdehnen.
- Wenn dieses Fundament geschaffen ist, kann er schließlich das Reich Gottes errichten.